Kryotherapie (Cryo) & Stoffwechsel

Abnehmen mit Kryotherapie (Cryo): Stoffwechsel, braunes Fett und Energieumsatz

Kälte ist ein starker Stoffwechselreiz. Drei Minuten Ganzkörper-Kryotherapie (Cryo) bei -110 °C zwingen den Körper, Wärme zu produzieren – und genau dafür braucht er Energie.

Was im Körper passiert

Während der Kryo-Anwendung verengen sich die Gefäße der Haut, der Körper konzentriert die Wärme im Kern. Nach dem Ausstieg weiten sich die Gefäße wieder, der Kreislauf arbeitet auf Hochtouren und der Energieumsatz bleibt für einige Zeit erhöht. Zusätzlich wird braunes Fettgewebe aktiviert – ein Gewebetyp, der Energie unmittelbar in Wärme umwandelt statt sie zu speichern.

Realistische Erwartung

Eine einzelne Anwendung ersetzt kein Kaloriendefizit und kein Training. Wer abnehmen möchte, kombiniert Kälte mit Bewegung und einer angepassten Ernährung. Der Vorteil der Kälte liegt im Zusammenspiel: mehr Antrieb, besserer Schlaf, weniger Muskelkater – also genau die Faktoren, die eine Ernährungsumstellung durchhaltbar machen.

Empfohlener Rhythmus

Für einen spürbaren Stoffwechselimpuls haben sich 2 bis 3 Anwendungen pro Woche über mindestens vier bis sechs Wochen bewährt. Wer täglich kommen möchte, fährt mit der Flatrate für 799 € pro Monat am günstigsten; für den Einstieg passen 10er- oder 20er-Pakete besser.

  • Aktivierung von braunem Fettgewebe
  • Erhöhter Energieumsatz nach der Anwendung
  • Mehr Antrieb für Sport und Bewegung
  • Straffere Haut durch bessere Durchblutung
  • Besserer Schlaf – wichtig für jede Diät

Häufige Fragen

Wie viele Kalorien verbrennt eine Kryo-Sitzung?

Seriöse Angaben schwanken stark und hängen von Körperzusammensetzung und Ausgangslage ab. Wichtiger als die einzelne Sitzung ist der wiederholte Reiz über mehrere Wochen.

Wann sollte ich die Anwendung legen – vor oder nach dem Training?

Zum Abnehmen passt die Anwendung gut nach dem Training oder an trainingsfreien Tagen. Direkt vor einem Krafttraining ist sie weniger sinnvoll, weil die Muskulatur ausgekühlt ist.

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