Stoffwechsel & Hormone

Braunes Fett aktivieren: Kryotherapie (Cryo) & Stoffwechsel

Braunes Fettgewebe ist ein faszinierender Teil unseres Stoffwechsels. Gezielte Kältereize können es möglicherweise aktivieren und so die körpereigene Wärmeproduktion anregen.

KI-generiertBraunes Fett aktivieren: Kryotherapie (Cryo) & Stoffwechsel – KI-generiertes Symbolbild
Braunes Fett aktivieren: Kryotherapie (Cryo) & Stoffwechsel. Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt. Das Bild zeigt keine real existierende Person oder Behandlungssituation und ist kein dokumentarisches Foto. Kennzeichnung gemäß Art. 50 Abs. 4 der EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO/AI Act).

Lesezeit ca. 10 Minuten

Helga Maria Freitag, Gründerin und Podologin in Memmingen

Fachlich geprüft von Helga Maria Freitag medizinische Fußpflege / Podologin, sektorale Heilpraktikerin für Podologie und Fachexpertin für Kryotherapie / Kältetherapie

Veröffentlicht: · zuletzt geprüft:

Wenn der innere Ofen nicht richtig heizt

Die Heizung ist aufgedreht, Du trägst einen dicken Pullover und eine Wolldecke liegt über Deinen Beinen. Trotzdem fröstelt es Dich. Deine Hände und Füße fühlen sich oft an wie Eisblöcke. Gleichzeitig stellst Du fest, dass Dein Stoffwechsel träger geworden zu sein scheint. Obwohl Du auf eine ausgewogene Ernährung achtest und Dich regelmäßig bewegst, verändert sich Deine Körperzusammensetzung nur langsam oder in die falsche Richtung. Dieses Gefühl, dass der körpereigene "Motor" nicht auf vollen Touren läuft, kennen viele Menschen. Es ist eine frustrierende Erfahrung, die oft mit einem Gefühl der Machtlosigkeit einhergeht. Die Ursachen können vielfältig sein und müssen immer ärztlich abgeklärt werden. Ein faszinierender, aber oft übersehener Faktor in diesem komplexen Zusammenspiel ist ein spezieller Gewebetyp in unserem Körper: das braune Fettgewebe. Es fungiert als biologische Heizung. Neue Ansätze, wie die gezielte Anwendung von extremer Kälte in der Ganzkörperkältetherapie, rücken die Aktivierung dieses Gewebes in den Fokus der Regenerationsphysiologie und Gesundheitsoptimierung.

Weißes Fett speichert, braunes Fett verbrennt

Wenn wir von "Fett" sprechen, meinen wir meist das weiße Fettgewebe. Seine Hauptaufgabe ist es, überschüssige Energie in Form von Triglyceriden zu speichern. Es dient als Energiereserve für schlechte Zeiten, polstert unsere Organe und isoliert uns gegen Kälte. In unserer modernen Welt mit ständig verfügbaren Kalorien neigt dieses Gewebe jedoch dazu, übermäßig anzuwachsen, was mit diversen gesundheitlichen Herausforderungen verbunden ist.

Dem gegenüber steht das braune Fettgewebe, auch BAT (Brown Adipose Tissue) genannt. Seine Funktion ist eine völlig andere. Es speichert Energie nicht primär, sondern verbrennt sie, um Wärme zu erzeugen. Diesen Prozess nennt man zitterfreie Thermogenese. Seine bräunliche Farbe verdankt es einer extrem hohen Dichte an Mitochondrien. Diese sind die "Kraftwerke" unserer Zellen. Im braunen Fett enthalten diese Mitochondrien ein spezielles Protein, das Entkopplungsprotein 1 (UCP1). Wird UCP1 aktiviert, wird die in den Mitochondrien ablaufende Energiegewinnung sozusagen kurzgeschlossen. Anstatt die Energie in Form von ATP (Adenosintriphosphat), der universellen Energiewährung der Zelle, zu speichern, wird sie direkt als Wärme freigesetzt. Säuglinge besitzen reichlich braunes Fett, um ihre Körpertemperatur nach der Geburt zu regulieren, da sie noch nicht zittern können. Lange dachte man, Erwachsene verlören dieses Gewebe fast vollständig. Heute wissen wir, dass auch Erwachsene über relevante Mengen aktiven braunen Fettgewebes verfügen, vor allem im Nacken, entlang der Wirbelsäule und um die großen Blutgefäße herum. Die Menge und vor allem die Aktivität dieses Gewebes sind jedoch von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich.

Warum das braune Fettgewebe oft inaktiv ist

Die Aktivität unseres braunen Fettgewebes unterliegt dem Prinzip "Use it or lose it". Unser moderner Lebensstil bietet kaum noch Anreize, diesen inneren Ofen anzuwerfen. Wir leben und arbeiten in konstant temperierten Räumen, tragen temperaturangepasste Kleidung und vermeiden Kältereize, wo immer es geht. Der Körper, evolutionär auf maximale Effizienz getrimmt, erhält so permanent das Signal, dass die biologische Heizung nicht benötigt wird. Folglich wird die Aktivität des braunen Fettgewebes herunterreguliert. Es wird weniger durchblutet, die Mitochondrien werden weniger aktiv, und in manchen Fällen wandelt es sich sogar in eine Art Zwischenform um, die eher weißem Fett ähnelt.

Dieser Mangel an Kältestimulation ist der Hauptgrund für ein inaktives braunes Fettgewebe. Es handelt sich also nicht um eine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern um eine Anpassungsreaktion des Körpers an eine reizarme Umgebung. Ein träger Stoffwechsel, eine Neigung zum Frösteln und Schwierigkeiten bei der Regulierung des Körpergewichts können indirekte Folgen dieser mangelnden Aktivierung sein. Es ist ein physiologischer Zustand, der jedoch das metabolische Gleichgewicht des Körpers beeinflussen kann.

Ärztliche Abklärung und konventionelle Ansätze

Wenn Du unter ständigem Frösteln, unerklärlicher Gewichtszunahme oder starker Müdigkeit leidest, ist der erste und wichtigste Schritt immer der Gang zu Deiner Ärztin oder Deinem Arzt. Diese Symptome können auf ernsthafte Erkrankungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion, Eisenmangel oder andere hormonelle Dysbalancen hinweisen. Eine gründliche Anamnese, eine körperliche Untersuchung und eine Blutanalyse sind unerlässlich, um solche Ursachen auszuschließen oder zu behandeln.

Die gezielte Aktivierung von braunem Fettgewebe ist derzeit kein etablierter therapeutischer Standard zur Behandlung einer spezifischen Krankheit. Die Forschung dazu ist jedoch sehr aktiv. Medizinerinnen und Mediziner erkennen zunehmend das Potenzial eines aktiven braunen Fettgewebes für die allgemeine metabolische Gesundheit. Die Diagnostik zur direkten Messung der Aktivität ist aufwendig und wird meist nur in Studien eingesetzt, beispielsweise mittels Positronen-Emissions-Tomographie (PET-CT) nach einem Kältereiz.

Etablierte Empfehlungen zur Unterstützung eines gesunden Stoffwechsels umfassen vor allem eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität, die sowohl Ausdauer als auch Krafttraining einschließt. Diese Maßnahmen bilden die unumstößliche Basis. Die gezielte Kälteexposition wird als ergänzende Strategie diskutiert, um den Körper auf zellulärer Ebene zusätzlich zu fordern und zu trainieren.

Die Rolle der Ganzkörperkältetherapie

Hier kommt die gezielte und kontrollierte Kälteanwendung ins Spiel. Das grundlegende Prinzip zur Aktivierung von braunem Fettgewebe ist ein ausreichend starker thermischer Reiz. Wenn die Hauttemperatur signifikant sinkt, registrieren dies spezialisierte Rezeptoren. Sie senden ein Signal an das Gehirn, welches wiederum das sympathische Nervensystem aktiviert. Dieses schüttet den Neurotransmitter Noradrenalin aus. Noradrenalin ist der entscheidende Botenstoff, der an die braunen Fettzellen andockt und dort die Kaskade zur Aktivierung des UCP1-Proteins in Gang setzt. Die Wärmeproduktion beginnt.

Eine Ganzkörperkältetherapie, wie wir sie in unserem Studio in Memmingen anbieten, stellt einen solchen intensiven, aber sehr kurzen Reiz dar. Für rund drei Minuten befindest Du Dich in einer Kammer mit trockener Kälte von -110 °C. Die extreme Temperatur führt zu einem raschen Absinken der Hautoberflächentemperatur [8]. Dieser starke, aber kontrollierbare Reiz kann dem Körper ein kraftvolles Signal zur Aktivierung seiner thermoregulatorischen Mechanismen geben, zu denen auch die Wärmeproduktion durch braunes Fett gehört. Im Gegensatz zu einem langen Aufenthalt in kalter Umgebung oder einem Eisbad ist die Anwendung in der Kryotherapie (Cryo) präzise steuerbar und aufgrund der Kürze und der trockenen Luft für die meisten Menschen gut tolerierbar. Die wiederholte und regelmäßige Anwendung im Rahmen einer Serie von Kälteanwendungen könnte den Körper dazu anregen, seine Fähigkeit zur Thermogenese zu trainieren und zu optimieren. Es ist eine Form der Kälteadaption auf physiologischer Ebene.

Was die Forschung zeigt

Die wissenschaftliche Untersuchung der Ganzkörperkältetherapie ist ein dynamisches Feld. Während die direkte und isolierte Messung der Aktivierung von braunem Fettgewebe durch Kryotherapie in groß angelegten Studien noch aussteht, liefern vorhandene Forschungsarbeiten interessante Puzzleteile zum metabolischen Gesamtbild. Die hier präsentierten Ergebnisse müssen vorsichtig interpretiert werden, deuten aber auf systemische Effekte hin, die für den Stoffwechsel relevant sind.

Eine Untersuchung beobachtete Veränderungen der Körperzusammensetzung sowie von Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Parametern nach einer Serie von Kälteanwendungen. Solche Beobachtungen könnten darauf hindeuten, dass wiederholte Kältereize den Stoffwechsel auf eine Weise beeinflussen, die über die reine Muskelregeneration hinausgeht [4]. Eine umfassende Übersichtsarbeit zu Effekten bei Sportlern legt nahe, dass die Ganzkörperkältetherapie verschiedene Marker im Körper beeinflussen kann, darunter solche, die mit Entzündungsprozessen und dem Stoffwechsel zusammenhängen [2]. Da chronische, niedriggradige Entzündungen den Stoffwechsel negativ beeinflussen können, ist jede Maßnahme, die hier regulierend eingreifen könnte, von Interesse. Eine weitere Studie an gesunden Männern fand Hinweise darauf, dass eine Serie von zehn Kälteanwendungen den oxidativen Stress im Körper reduzieren könnte [3]. Oxidativer Stress ist ein Zustand, der Zellen schädigen und Stoffwechselprozesse stören kann. Eine Verbesserung des antioxidativen Status des Körpers schafft eine günstigere Umgebung für alle zellulären Funktionen, einschließlich der Energieverbrennung in den Mitochondrien.

Es ist jedoch entscheidend, die Grenzen dieser Forschung zu verstehen. Viele Studien wurden mit kleinen Teilnehmergruppen durchgeführt, oft mit jungen, gesunden und sportlich aktiven Männern [1, 3, 7]. Ob sich die Ergebnisse eins zu eins auf andere Bevölkerungsgruppen, etwa ältere Menschen oder Personen mit metabolischen Vorbelastungen, übertragen lassen, ist unklar. Die Beobachtungszeiträume sind oft kurz und umfassen meist nur wenige Wochen. Langzeiteffekte sind daher schwer abzuschätzen. Ein weiteres methodisches Problem ist die fehlende Verblindung. Die Teilnehmenden wissen, dass sie eine Kälteanwendung erhalten, was einen Placebo-Effekt nicht ausschließbar macht [5]. Die Forschung liefert also keine endgültigen Beweise, aber plausible Hypothesen und vielversprechende Indizien. Sie zeigt, dass die Ganzkörperkältetherapie tiefgreifende physiologische Reaktionen auslöst, die den Stoffwechsel, das Entzündungsgeschehen und das antioxidative System betreffen können [2, 4]. Diese systemischen Effekte bilden eine rationale Grundlage für die Annahme, dass auch spezialisierte Prozesse wie die Aktivierung von braunem Fett unterstützt werden könnten.

Kontraindikationen und wichtige Hinweise zur Kältetherapie

Die Anwendung von extremer Kälte ist ein starker Reiz und nicht für jeden geeignet. Deine Sicherheit und Dein Wohlbefinden stehen an oberster Stelle. Eine Ganzkörperkältetherapie darf unter anderem bei folgenden Zuständen nicht durchgeführt werden:

  • Schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Herzinfarkt in den letzten 6 Monaten, instabile Angina Pectoris, schwere Herzinsuffizienz)
  • Unbehandelter Bluthochdruck
  • Akute Thrombosen oder Venenentzündungen
  • Raynaud-Syndrom oder andere schwere Durchblutungsstörungen
  • Kälteallergie oder Kälteagglutininerkrankung
  • Akute fieberhafte Infekte
  • Schwere Anämie
  • Krebserkrankungen (ohne ärztliche Freigabe)
  • Schwangerschaft

Vor der ersten Anwendung bei uns führen wir ein ausführliches Aufklärungsgespräch durch. Dennoch ersetzt dies keine ärztliche Beratung. Besonders wenn Du unter Vorerkrankungen leidest, chronisch Medikamente einnimmst oder unsicher bist, besprich Dein Vorhaben bitte unbedingt vorab mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt. Wir im Studio "Kryotherapie (Cryo) Memmingen" stellen keine Diagnosen und geben keine Heilversprechen. Unsere Anwendung versteht sich als eine Maßnahme zur Unterstützung der Regeneration und des allgemeinen Wohlbefindens im Rahmen eines gesunden Lebensstils.

Kälte als Teil eines ganzheitlichen Lebensstils

Die Ganzkörperkältetherapie kann ein kraftvoller und effektiver Baustein sein, um Deinen Körper gezielt mit Kältereizen zu konfrontieren. Um die Fähigkeit zur Thermogenese nachhaltig zu trainieren, kann es sinnvoll sein, Kälte auch in Deinen Alltag zu integrieren. Dies muss nicht extrem sein. Schon kleine, regelmäßige Reize können einen Unterschied machen. Beginne Deinen Tag zum Beispiel mit einer 30-sekündigen kalten Dusche. Nutze die kalte Jahreszeit für Spaziergänge in der klaren Winterluft des Unterallgäus, vielleicht auch einmal mit etwas leichterer Kleidung als gewohnt. Auch Wechselduschen, bei denen Du mehrmals zwischen warmem und kaltem Wasser wechselst, sind ein exzellentes Training für Deine Blutgefäße und Deinen Stoffwechsel. Diese alltagstauglichen Maßnahmen, kombiniert mit regelmäßigen, intensiven Reizen durch die Ganzkörperkältetherapie, können Deinem Körper helfen, seinen "inneren Ofen" wiederzuentdecken und seine Fähigkeit zur Kälteadaption schrittweise zu verbessern.

Häufige Fragen

Wie fühlt sich eine Ganzkörperkältetherapie an?

Die Kälte von -110 °C ist intensiv, aber aufgrund der extrem geringen Luftfeuchtigkeit nicht schmerzhaft, sondern eher wie ein starker, prickelnder Reiz auf der Haut. Da die Anwendung nur rund drei Minuten dauert, ist sie für die meisten Menschen sehr gut auszuhalten.

Hilft eine Kältetherapie direkt beim Abnehmen?

Eine Kältetherapie ist keine alleinige Maßnahme zur Gewichtsreduktion. Die Aktivierung von braunem Fettgewebe verbraucht zwar zusätzliche Kalorien, der Effekt einer einzelnen Anwendung ist jedoch begrenzt. Vielmehr kann die regelmäßige Anwendung als unterstützender Baustein in einem Gesamtkonzept aus Ernährung und Bewegung gesehen werden, der den Stoffwechsel anregen kann.

Wie oft sollte ich zur Kryotherapie kommen?

Für eine nachhaltige Kälteadaption berichten viele Gäste von positiven Effekten, wenn sie anfangs eine Serie von 10 bis 12 Anwendungen in einem relativ kurzen Zeitraum von zwei bis vier Wochen durchführen. Danach können regelmäßige einzelne Anwendungen im Abstand von einer oder mehreren Wochen helfen, den erreichten Zustand zu erhalten.

Ist die Kältetherapie besser als eine kalte Dusche?

Beide Methoden haben ihren Platz. Die kalte Dusche ist ein exzellenter, täglich anwendbarer Reiz. Die Ganzkörperkältetherapie bietet einen ungleich stärkeren, systemischen Reiz durch die extreme Temperatur und die gleichmäßige Kühlung des gesamten Körpers [8], was zu intensiveren physiologischen Reaktionen führen kann [2, 4].

Wer sollte keine Ganzkörperkältetherapie nutzen?

Personen mit schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, unbehandeltem Bluthochdruck, akuten Thrombosen, Kälteallergie oder während einer Schwangerschaft sollten die Anwendung meiden. Eine detaillierte Liste an Kontraindikationen besprechen wir vor der ersten Anwendung mit Dir.

Was passiert im Körper während der drei Minuten?

Der Körper reagiert auf den extremen Kältereiz mit einer starken Verengung der oberflächlichen Blutgefäße, um den Wärmeverlust zu minimieren. Gleichzeitig wird das sympathische Nervensystem aktiviert, was zur Ausschüttung von Botenstoffen wie Noradrenalin führt und regenerative sowie stoffwechselanregende Prozesse anstoßen kann.

Muss ich mich auf die Anwendung speziell vorbereiten?

Eine spezielle Vorbereitung ist nicht nötig. Du solltest mit trockener Haut zur Anwendung kommen und kurz vorher keinen ausgiebigen Sport getrieben haben. Wir stellen Dir die notwendige Schutzkleidung für Hände, Füße und Ohren sowie einen Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung.

Kältetherapie in Memmingen

Die Ganzkörperkältetherapie bei Kryotherapie (Cryo) Memmingen ist eine kurze, trockene Kälteanwendung bei bis zu –110 °C. Eine Sitzung dauert rund drei Minuten. Wer Kältetherapie bei braunes Fettgewebe aktivieren begleitend nutzen möchte, klärt die Eignung vorab ärztlich ab. Unsere Anwendung ersetzt keine Behandlung, sie kann sie im Alltag ergänzen.

Wie eine Sitzung genau abläuft, was Du mitbringst und worauf Du direkt danach achtest, steht im Ablauf der Kältetherapie. Welche Effekte in Studien und Erfahrungsberichten diskutiert werden, findest Du unter mögliche Wirkungen der Kältetherapie. Gegenanzeigen sammeln wir in den wichtigen Hinweisen.

Regelmäßige Kältetherapie ist planbar: Einzelsitzung, Karten oder Flatrate stehen in den Preisen. Fragen zur Ganzkörperkältetherapie beantworten wir gern persönlich.

Studien und Quellen

Diese peer-reviewten Publikationen bilden die Grundlage der im Text beschriebenen Studienlage. Sie zeigen mögliche Effekte, keine gesicherte Heilwirkung. Jeder Titel führt zur Fundstelle in der medizinischen Datenbank PubMed.

  1. [1] Influence of the ten sessions of the whole body cryostimulation on aerobic and anaerobic capacity

    Klimek AT, Lubkowska A, Szygula Z, Chudecka M, Fraczek B (2010), International Journal of Occupational Medicine and Environmental Health. Serie von zehn Kälteanwendungen und deren Effekt auf die Leistungsfähigkeit.

  2. [2] Whole-Body Cryotherapy in Athletes: From Therapy to Stimulation. An Updated Review of the Literature

    Lombardi G, Ziemann E, Banfi G (2017), Frontiers in Physiology. Review zu Effekten auf Entzündungs-, Muskel- und Stoffwechselmarker bei Sportlern.

  3. [3] Whole-body cryostimulation as an effective method of reducing oxidative stress in healthy men

    Stanek A, Cholewka A, Wielkoszynski T, Romuk E, Sieron K, Sieron A (2016), Advances in Clinical and Experimental Medicine. Untersuchung von Markern des oxidativen Stresses nach Kälteserien.

  4. [4] Related Actions of Whole-Body Cryostimulation on Body Composition, Metabolic and Cardiovascular Parameters

    Legrand F, Dugue B, Costello J, et al. (2021), Frontiers in Physiology. Beobachtungen zu Körperzusammensetzung sowie Stoffwechsel- und Kreislaufparametern.

  5. [5] Whole-body cryotherapy: empirical evidence and theoretical perspectives

    Bleakley CM, Bieuzen F, Davison GW, Costello JT (2014), Open Access Journal of Sports Medicine. Kritische Einordnung der Datenlage und der physiologischen Erklärungsmodelle.

  6. [6] Whole-body cryotherapy in athletes

    Banfi G, Lombardi G, Colombini A, Melegati G (2010), Sports Medicine. Frühe Übersichtsarbeit zu Anwendung und Sicherheitsaspekten im Sport.

  7. [7] Do sessions of cryostimulation have influence on white blood cell count, level of IL6 and total oxidative and antioxidative status in healthy men?

    Lubkowska A, Szygula Z, Klimek AJ, Torii M (2010), European Journal of Applied Physiology. Messung von Leukozyten, Interleukin-6 und antioxidativem Status bei gesunden Männern.

  8. [8] Anthropometric characteristics and sex influence magnitude of skin cooling following exposure to whole body cryotherapy

    Hammond LE, Cuttell S, Nunley P, Meyler J (2014), BioMed Research International. Hautkühlung in Abhängigkeit von Körperbau und Geschlecht.