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Fachlich geprüft von Helga Maria Freitag – medizinische Podologin (37 Jahre Praxis), sektorale Heilpraktikerin für Podologie
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Der Moment, in dem der Alltag stillsteht
Es ist eine alltägliche Bewegung. Das Bücken, um die Einkaufstasche anzuheben, das Aufheben eines Spielzeugs vom Boden, eine unbedachte Drehung im Bürostuhl. Plötzlich schießt ein elektrisierender, scharfer Schmerz vom unteren Rücken über das Gesäß bis in die Rückseite deines Oberschenkels, manchmal sogar bis in den Fuß. Jeder Versuch, sich aufzurichten, verstärkt das Gefühl, ein glühender Draht würde sich durch dein Bein ziehen. Dieser Moment verändert alles. Die einfachsten Tätigkeiten wie Sitzen, Gehen oder sogar Liegen werden zur Herausforderung. Du hast Bekanntschaft mit dem gemacht, was umgangssprachlich als "Ischias" bezeichnet wird. Viele Menschen in der Region Memmingen und im Unterallgäu kennen diese quälende Erfahrung. Dieser Artikel erklärt dir die Hintergründe dieser Beschwerden und beleuchtet, welche Rolle eine unterstützende Ganzkörperkältetherapie im Rahmen eines Gesamtkonzeptes spielen kann.
Was hinter einer Ischialgie steckt
Der Begriff Ischias oder Ischialgie beschreibt keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom, einen Nervenschmerz im Versorgungsgebiet des Nervus ischiadicus. Dieser Nerv ist der dickste und längste periphere Nerv des menschlichen Körpers. Er entspringt aus mehreren Nervenwurzeln im unteren Bereich der Lendenwirbelsäule und dem Kreuzbein, formiert sich im Becken zu einem dicken Nervenstrang und zieht dann tief unter dem großen Gesäßmuskel durch die Rückseite des Oberschenkels. Im Bereich der Kniekehle teilt er sich in seine Hauptäste auf, die den Unterschenkel und den Fuß versorgen.
Wird dieser Nerv oder eine seiner Wurzeln auf seinem langen Weg irgendwo gereizt, gequetscht oder entzündet, sendet er Schmerzsignale. Die häufigste Ursache, die rund 90 Prozent aller Fälle ausmacht, ist ein Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule. Dabei tritt gallertartiges Gewebe aus dem Kern einer Bandscheibe aus und drückt direkt auf eine der Nervenwurzeln, die den Ischiasnerv bilden. Aber auch andere Ursachen sind möglich:
- Muskuläre Verspannungen: Besonders der Piriformis-Muskel, ein kleiner, birnenförmiger Muskel tief im Gesäß, kann bei Verkürzung oder Verspannung den direkt darunter verlaufenden Ischiasnerv komprimieren. Man spricht dann vom Piriformis-Syndrom.
- Wirbelgelenksarthrose (Spondylarthrose): Knöcherne Auswüchse an den kleinen Wirbelgelenken können den Raum für die austretenden Nervenwurzeln einengen.
- Spinalkanalstenose: Eine altersbedingte Verengung des Wirbelkanals kann ebenfalls Druck auf die Nervenstrukturen ausüben.
- Entzündungen oder Infektionen: In seltenen Fällen können auch entzündliche Prozesse im Bereich der Wirbelsäule oder des Beckens den Nerv reizen.
Der Schmerzcharakter ist oft ein wichtiger Hinweis. Er kann stechend, brennend oder ziehend sein. Häufig kommen neurologische Symptome wie Kribbeln, Taubheitsgefühle oder ein Gefühl von "Ameisenlaufen" im Bein hinzu. In ausgeprägten Fällen kann es auch zu einer Schwächung bestimmter Muskelgruppen kommen, was sich zum Beispiel durch eine Fußheberschwäche bemerkbar macht.
Der unersetzliche Weg: Ärztliche Diagnose
So eindeutig die Symptome für dich auch erscheinen mögen, eine Selbstdiagnose ist bei Ischiasbeschwerden riskant und unzureichend. Der erste und wichtigste Schritt ist immer die Abklärung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Nur so kann die genaue Ursache gefunden und, was noch wichtiger ist, eine ernsthafte Erkrankung ausgeschlossen werden.
Die ärztliche Diagnostik beginnt mit einer ausführlichen Anamnese. Dein Arzt wird dich genau fragen, wo der Schmerz auftritt, wie er sich anfühlt, wann er begonnen hat und ob Begleitsymptome wie Taubheit oder Muskelschwäche vorliegen. Danach folgt eine körperliche und neurologische Untersuchung. Dabei werden Reflexe, Sensibilität und Muskelkraft geprüft. Spezielle Tests wie der Lasègue-Test, bei dem das gestreckte Bein im Liegen angehoben wird, können den Verdacht auf eine Nervenwurzelreizung erhärten.
Je nach Befund können bildgebende Verfahren notwendig werden. Eine Magnetresonanztomografie (MRT) ist der Goldstandard, um Weichteilstrukturen wie Bandscheiben und Nerven detailliert darzustellen. Sie kann einen Bandscheibenvorfall und dessen genaue Lage sichtbar machen.
Besondere Vorsicht ist bei sogenannten "roten Flaggen" geboten. Dazu gehören neu aufgetretene Lähmungserscheinungen, ein Taubheitsgefühl im Genital- oder Analbereich ("Reithosenanästhesie") oder ein unkontrollierbarer Verlust von Urin oder Stuhl. Dies sind Anzeichen für ein Kauda-Syndrom, einen absoluten medizinischen Notfall, der eine sofortige Klinikeinweisung erfordert. Eine Ganzkörperkältetherapie ist ausdrücklich keine diagnostische oder therapeutische Maßnahme bei solchen Beschwerden und ersetzt niemals eine ärztliche Beurteilung.
Konventionelle Behandlungspfade
Steht die Diagnose fest und sind Notfälle ausgeschlossen, richtet sich die Therapie nach der Ursache und der Schwere der Symptome. Das primäre Ziel ist es, den Schmerz zu lindern und die normale Funktion wiederherzustellen. In den meisten Fällen ist eine konservative, also nicht-operative, Behandlung erfolgreich.
Die Akuttherapie besteht oft aus einer Kombination von Schmerzlinderung und Entlastung. Schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente, sogenannte nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), können die akuten Beschwerden reduzieren. Die früher oft empfohlene strikte Bettruhe wird heute kritisch gesehen. Stattdessen wird eine angepasste Bewegung im schmerzfreien Bereich empfohlen, um die Muskulatur zu lockern und die Durchblutung zu fördern. Die Stufenlagerung, bei der man auf dem Rücken liegt und die Unterschenkel im rechten Winkel auf einem Würfel oder Stuhlstapel hochlagert, kann die Lendenwirbelsäule und die Nervenwurzeln entlasten.
Sobald die akuten Schmerzen nachlassen, wird die Physiotherapie zum zentralen Baustein. Hier lernst du gezielte Übungen zur Kräftigung der Rumpfmuskulatur, zur Dehnung verkürzter Muskeln und zur Verbesserung deiner Haltung. Wärmeanwendungen können die Muskulatur entspannen und als angenehm empfunden werden. Bei hartnäckigen Beschwerden können ärztlich verabreichte Injektionen von lokalen Betäubungsmitteln und Kortison direkt an die betroffene Nervenwurzel Linderung verschaffen. Eine Operation wird meist nur dann in Erwägung gezogen, wenn schwere neurologische Ausfälle vorliegen oder die konservative Therapie über einen längeren Zeitraum keine Besserung bringt.
Ganzkörperkältetherapie als unterstützende Maßnahme
Innerhalb dieses multimodalen Therapiekonzeptes kann die Ganzkörperkältetherapie eine wertvolle unterstützende Rolle einnehmen. Bei uns im Studio in Memmingen betrittst du für etwa drei Minuten eine Kryotherapie (Cryo) mit trockener Kälte von minus 110 Grad Celsius. Diese extreme, aber sehr kurze Kälteexposition löst im Körper eine Reihe von physiologischen Reaktionen aus, die bei Ischiasbeschwerden auf mehreren Ebenen ansetzen können.
Der Ansatz der Ganzkörperkältetherapie ist nicht, die mechanische Ursache wie einen Bandscheibenvorfall zu beseitigen. Vielmehr zielt sie darauf ab, die begleitenden Symptome wie Schmerz und Entzündung zu beeinflussen und die körpereigenen Regenerationsprozesse zu fördern. Die drei Hauptwirkprinzipien, die hierbei eine Rolle spielen, sind:
1. Schmerzmodulation: Der intensive Kältereiz auf der Hautoberfläche führt zu einer massiven Reizung der Kälterezeptoren. Diese Signale werden über schnelle Nervenfasern zum Rückenmark und Gehirn geleitet. Nach der sogenannten Gate-Control-Theorie können diese starken Kältesignale die Weiterleitung der langsameren Schmerzsignale vom gereizten Ischiasnerv überlagern und quasi "blockieren". Viele Gäste berichten direkt nach der Anwendung von einer spürbaren Schmerzreduktion, die einige Stunden anhalten kann.
2. Entzündungshemmung: Eine Nervenwurzelreizung geht fast immer mit einer lokalen Entzündungsreaktion einher. Der Körper schüttet Entzündungsmediatoren aus, die das Gewebe anschwellen lassen und den Schmerz verstärken. Die extreme Kälte bewirkt eine starke Verengung der oberflächlichen Blutgefäße (Vasokonstriktion). Es wird vermutet, dass dies den Zustrom von entzündungsfördernden Substanzen in das betroffene Gebiet reduzieren und die Ausschwemmung von Gewebeflüssigkeit fördern kann, was eine Abschwellung unterstützen könnte.
3. Muskelentspannung: Obwohl Kälte zunächst eine Anspannung der Muskeln bewirkt, folgt nach der kurzen Anwendung oft eine Phase der tiefen muskulären Entspannung. Dieser Effekt kann besonders dann hilfreich sein, wenn muskuläre Verspannungen, wie beim Piriformis-Syndrom, eine Mitursache der Ischialgie sind. Eine Lockerung der tiefen Gesäß- und Rückenmuskulatur kann den Druck vom Nerv nehmen und die Beweglichkeit verbessern.
Die Ganzkörperkältetherapie kann somit als ein Baustein verstanden werden, der ein Zeitfenster schafft. Ein Zeitfenster mit weniger Schmerzen, in dem du die so wichtigen physiotherapeutischen Übungen besser und effektiver durchführen kannst, was langfristig zur Lösung des eigentlichen Problems beiträgt.
Was die Forschung zeigt
Die wissenschaftliche Untersuchung der Ganzkörperkältetherapie ist ein dynamisches Feld. Es ist wichtig, die Ergebnisse mit der nötigen Sorgfalt zu betrachten und korrekt einzuordnen. Direkte, groß angelegte Studien zur Wirksamkeit von Ganzkörperkälte speziell bei Ischialgie durch Bandscheibenvorfälle sind rar. Die verfügbare Forschung liefert jedoch interessante physiologische Hinweise, die eine unterstützende Anwendung plausibel erscheinen lassen.
Ein zentraler Aspekt der Ischialgie ist die Entzündung. Eine systematische Übersichtsarbeit, die den Einsatz von Kryotherapie bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen analysierte, legt nahe, dass Kälteanwendungen bei Krankheitsbildern mit einer starken Entzündungskomponente untersucht werden [1]. Obwohl die klassische Ischialgie nicht zu den rheumatischen Erkrankungen zählt, teilt sie sich das Merkmal der lokalen Entzündung. Die Übertragbarkeit ist zwar begrenzt, doch der Hinweis auf die entzündungsmodulierende Wirkung von Kälte ist relevant.
Andere Untersuchungen haben sich direkt mit den physiologischen Reaktionen des Körpers auf die Kälte beschäftigt. So wurde in Studien mit gesunden Männern beobachtet, wie sich Serien von Kälteanwendungen auf Entzündungsmarker wie Interleukin-6 (IL-6) oder auf den sogenannten oxidativen Stress im Blut auswirken können [4]. Oxidativer Stress spielt bei vielen Entzündungs- und Schmerzprozessen eine Rolle. Die Beobachtung, dass Kältestimulation diesen beeinflussen könnte [3, 4], ist ein wichtiger Puzzlestein für das Verständnis der Wirkmechanismen. Es muss jedoch klar betont werden, dass diese Effekte bei gesunden Probanden gemessen wurden und nicht eins zu eins auf Personen mit akuten Schmerzzuständen übertragen werden können.
Weitere Studien haben die Effekte der Kälte auf den Körper selbst dokumentiert. Mittels Thermografie konnte gezeigt werden, wie stark und schnell die Hauttemperatur während einer Anwendung absinkt [6]. Dieser massive Temperaturabfall ist der Auslöser für die nachgeschalteten neurophysiologischen und hormonellen Reaktionen des Körpers, die für die schmerzlindernden und entzündungshemmenden Effekte verantwortlich gemacht werden. Untersuchungen zu Krankheitsbildern, die ebenfalls mit chronischen Schmerzen und Entzündungen einhergehen, wie die axiale Spondyloarthritis, haben die Kombination aus Ganzkörperkältetherapie und körperlichem Training untersucht [2]. Dies stützt den Ansatz, die Kälteanwendung nicht isoliert zu betrachten, sondern als Teil eines aktiven Gesamtkonzeptes zu sehen.
Die Grenzen der aktuellen Forschung müssen klar benannt werden. Viele Studien haben kleine Teilnehmerzahlen, kurze Beobachtungszeiträume und keine Placebo-Kontrollgruppe, was in der Kälteforschung methodisch sehr schwierig ist. Die Ergebnisse sind daher oft als vorläufig zu betrachten und bedürfen der Bestätigung durch größere Studien. Dennoch zeichnen sie ein konsistentes Bild von den potenziellen physiologischen Wirkungen der Ganzkörperkälte, die eine rationale Grundlage für ihren unterstützenden Einsatz bei schmerzhaften und entzündlichen Zuständen wie der Ischialgie bieten.
Risiken und Grenzen der Ganzkörperkältetherapie
Die Anwendung von extremer Kälte ist ein intensiver Reiz für den Körper und nicht für jeden geeignet. Eine verantwortungsvolle Anwendung setzt die Kenntnis und Beachtung der Kontraindikationen voraus. Personen mit den folgenden Erkrankungen oder Zuständen sollten keine Ganzkörperkältetherapie durchführen:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. instabile Angina Pectoris, Herzinfarkt in den letzten 6 Monaten, dekompensierte Herzinsuffizienz, schwere Herzklappenfehler)
- Unbehandelter oder schlecht eingestellter Bluthochdruck
- Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
- Raynaud-Syndrom
- Akute Thrombosen oder Venenentzündungen
- Schwere Anämie
- Kälteallergie
- Akute fieberhafte Erkrankungen
- Schwangerschaft
Bei Ischiasbeschwerden ist besonders auf neurologische Symptome zu achten. Die Kälte kann die Nervenleitgeschwindigkeit vorübergehend herabsetzen. Bei bereits bestehenden, ausgeprägten Taubheitsgefühlen oder Lähmungen ist besondere Vorsicht geboten und eine ärztliche Rücksprache vor der Anwendung unerlässlich. Die Anwendung bei uns ist eine Wellness- und Regenerationsanwendung und dient nicht der Behandlung von Krankheiten.
Häufige Fragen
Ersetzt die Ganzkörperkältetherapie bei Ischias den Arztbesuch?
Nein, auf keinen Fall. Die Ganzkörperkältetherapie ist eine rein unterstützende Maßnahme zur Linderung von Symptomen wie Schmerz und Entzündung. Die Diagnose der Ursache und die Festlegung des Behandlungsplans müssen immer durch eine Ärztin oder einen Arzt erfolgen.
Wie oft sollte ich zur Kältetherapie kommen?
Das ist sehr individuell und hängt von der Akutheit und Stärke deiner Beschwerden ab. Viele unserer Gäste beginnen mit einer initialen Serie von mehreren Anwendungen innerhalb von ein bis zwei Wochen, um einen deutlichen Effekt zu erzielen. Danach können die Abstände vergrößert werden.
Ist die Kälte auf der schmerzenden Haut nicht unangenehm?
Die Kälte in der Kammer ist sehr trocken, weshalb sie als weniger schneidend empfunden wird als feuchte Kälte. Während der kurzen Anwendungsdauer von rund drei Minuten kühlt vor allem die Hautoberfläche stark ab, was oft zu dem erwünschten schmerzlindernden Effekt führt.
Kann ich direkt nach der Kältetherapie meine Übungen machen?
Ja, das ist sogar empfehlenswert. Das durch die Kälteanwendung geschaffene "schmerzärmere Fenster" kann ideal genutzt werden, um Dehn- und Kräftigungsübungen aus der Physiotherapie effektiver und mit größerem Bewegungsumfang durchzuführen.
Was muss ich vor einer Sitzung bei euch im Studio beachten?
Deine Haut muss komplett trocken sein. Schmuck und Piercings aus Metall müssen abgelegt werden. Du betrittst die Kammer in Badebekleidung und schützt empfindliche Stellen wie Hände, Füße, Ohren und den Mund mit der von uns gestellten Ausrüstung.
Gibt es Nebenwirkungen bei der Kältetherapie?
Bei korrekter Anwendung und Beachtung der Kontraindikationen sind ernsthafte Nebenwirkungen sehr selten. Es kann zu vorübergehenden Hautrötungen, Kribbeln oder einem leichten Anstieg des Blutdrucks während der Anwendung kommen. Werden Kontraindikationen ignoriert, sind gesundheitliche Schäden möglich.
Kältetherapie in Memmingen
Die Ganzkörperkältetherapie bei Kryotherapie (Cryo) Memmingen ist eine kurze, trockene Kälteanwendung bei bis zu –110 °C. Eine Sitzung dauert rund drei Minuten. Wer Kältetherapie bei Ischiasbeschwerden begleitend nutzen möchte, klärt die Eignung vorab ärztlich ab. Unsere Anwendung ersetzt keine Behandlung, sie kann sie im Alltag ergänzen.
Wie eine Sitzung genau abläuft, was Du mitbringst und worauf Du direkt danach achtest, steht im Ablauf der Kältetherapie. Welche Effekte in Studien und Erfahrungsberichten diskutiert werden, findest Du unter mögliche Wirkungen der Kältetherapie. Gegenanzeigen sammeln wir in den wichtigen Hinweisen.
Regelmäßige Kältetherapie ist planbar: Einzelsitzung, Karten oder Flatrate stehen in den Preisen. Fragen zur Ganzkörperkältetherapie beantworten wir gern persönlich.
Studien und Quellen
Diese peer-reviewten Publikationen bilden die Grundlage der im Text beschriebenen Studienlage. Sie zeigen mögliche Effekte, keine gesicherte Heilwirkung. Jeder Titel führt zur Fundstelle in der medizinischen Datenbank PubMed.
- [1] Cryotherapy in inflammatory rheumatic diseases: a systematic review
Guillot X, Tordi N, Mourot L, Demougeot C, Dugue B, Prati C, Wendling D (2014), Expert Review of Clinical Immunology. Systematische Übersicht zu Kälteanwendungen bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.
- [2] Physical activity and whole body cryotherapy in patients with axial spondyloarthritis and fibromyalgia syndrome
Klemm P, Hudowenz O, Asendorf T, Muller-Ladner U, Lange U (2021), Rheumatology International. Klinische Untersuchung bei axialer Spondyloarthritis und Fibromyalgie-Syndrom.
- [3] Whole-body cryostimulation as an effective method of reducing oxidative stress in healthy men
Stanek A, Cholewka A, Wielkoszynski T, Romuk E, Sieron K, Sieron A (2016), Advances in Clinical and Experimental Medicine. Untersuchung von Markern des oxidativen Stresses nach Kälteserien.
- [4] Do sessions of cryostimulation have influence on white blood cell count, level of IL6 and total oxidative and antioxidative status in healthy men?
Lubkowska A, Szygula Z, Klimek AJ, Torii M (2010), European Journal of Applied Physiology. Messung von Leukozyten, Interleukin-6 und antioxidativem Status bei gesunden Männern.
- [5] Anthropometric characteristics and sex influence magnitude of skin cooling following exposure to whole body cryotherapy
Hammond LE, Cuttell S, Nunley P, Meyler J (2014), BioMed Research International. Hautkühlung in Abhängigkeit von Körperbau und Geschlecht.
- [6] Thermography study of skin response due to whole-body cryotherapy
Cholewka A, Stanek A, Sieron A, Drzazga Z (2012), Skin Research and Technology. Thermografische Beobachtung der Hautreaktion auf Ganzkörperkälte.
- [7] Whole- and partial-body cryostimulation/cryotherapy: Current technologies and practical applications
Bouzigon R, Grappe F, Ravier G, Dugue B (2016), Journal of Thermal Biology. Übersicht zu Technik, Protokollen und Anwendungsfeldern der Ganzkörperkälte.
- [8] Whole-body cryotherapy: empirical evidence and theoretical perspectives
Bleakley CM, Bieuzen F, Davison GW, Costello JT (2014), Open Access Journal of Sports Medicine. Kritische Einordnung der Datenlage und der physiologischen Erklärungsmodelle.