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Fachlich geprüft von Helga Maria Freitag – medizinische Fußpflege / Podologin, sektorale Heilpraktikerin für Podologie und Fachexpertin für Kryotherapie / Kältetherapie
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Wenn der eigene Körper zum Rätsel wird
Der Morgen beginnt wie jeder andere. Du greifst nach der Kaffeetasse, doch deine Finger gehorchen nicht ganz. Ein feines Kribbeln, eine seltsame Taubheit, als wären sie nicht wirklich ein Teil von dir. Später am Tag überrollt dich eine Welle der Erschöpfung, so tief und bleiern, dass selbst der Gedanke an den einfachsten Handgriff zur unüberwindbaren Hürde wird. Diese Momente der Entfremdung, der unvorhersehbaren Schwäche und der sensorischen Störungen sind für viele Menschen mit Multipler Sklerose (MS) eine wiederkehrende Realität. Es ist eine Erkrankung, die nicht nur den Körper, sondern auch die Lebensplanung und das seelische Gleichgewicht herausfordert. Inmitten der etablierten medizinischen Behandlungen suchen Betroffene nach Wegen, ihre Lebensqualität zu verbessern und die Kontrolle zurückzugewinnen. Ein solcher unterstützender Weg, der auf rein physiologischer Ebene ansetzt, kann die Ganzkörperkältetherapie sein.
Multiple Sklerose: Ein Blick ins Nervensystem
Um zu verstehen, wo eine unterstützende Maßnahme wie die Kälteanwendung ansetzen könnte, ist ein Blick auf die biologischen Vorgänge bei Multipler Sklerose unerlässlich. MS ist eine chronisch entzündliche Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems, also des Gehirns und des Rückenmarks. Bei einer Autoimmunerkrankung richtet sich das Immunsystem fälschlicherweise gegen körpereigene Strukturen. Im Fall der MS sind dies die Myelinscheiden.
Stell dir die Nervenbahnen wie hochkomplexe elektrische Kabel vor. Das Myelin ist die isolierende Schicht um diese Kabel. Sie sorgt dafür, dass die elektrischen Impulse, die Befehle vom Gehirn an den Körper senden, schnell und ohne Störung ihr Ziel erreichen. Bei MS greifen spezialisierte Immunzellen, vor allem T-Lymphozyten, diese schützende Myelinschicht an und bauen sie ab. Es entstehen Entzündungsherde, sogenannte Läsionen. Dieser Prozess, die Demyelinisierung, hinterlässt Narben, Sklerosen, die der Krankheit ihren Namen geben: multiple, also vielfache, Verhärtungen.
Durch die beschädigte Isolierung wird die Signalübertragung der Nerven verlangsamt, gestört oder sogar komplett blockiert. Je nachdem, welche Bereiche des Gehirns oder Rückenmarks betroffen sind, äußert sich dies in einer Vielzahl von Symptomen. Die Erkrankung verläuft meist in Schüben, Phasen mit akuten Beschwerden, oder progredient, also schleichend fortschreitend. Der gemeinsame Nenner ist ein fortwährendes Entzündungsgeschehen im zentralen Nervensystem.
Das Chamäleon der Neurologie: Symptome und Diagnose
Multiple Sklerose wird oft als „Krankheit mit den tausend Gesichtern“ bezeichnet, weil ihr Erscheinungsbild so extrem variabel ist. Kaum zwei Verläufe sind identisch. Die Symptome hängen direkt von der Lokalisation der Entzündungsherde ab. Zu den häufigsten Beschwerden gehören:
- Fatigue: Eine lähmende, chronische Erschöpfung, die weit über normale Müdigkeit hinausgeht und eines der belastendsten Symptome darstellt.
- Sensibilitätsstörungen: Taubheitsgefühle, Kribbeln („Ameisenlaufen“) oder ein brennendes Gefühl, oft in den Gliedmaßen.
- Sehstörungen: Häufig als eines der ersten Symptome tritt eine Sehnerventzündung (Optikusneuritis) auf, die zu verschwommenem Sehen, Schleiersehen oder Schmerzen bei Augenbewegungen führt.
- Motorische Störungen: Muskelschwäche, Koordinationsprobleme, Gangunsicherheit und Spastik, also eine erhöhte Muskelspannung, die zu Steifheit und unkontrollierbaren Muskelzuckungen führen kann.
- Uthoff-Phänomen: Eine vorübergehende Verschlechterung der Symptome bei einer Erhöhung der Körpertemperatur, zum Beispiel bei Fieber, körperlicher Anstrengung oder auch nur einem heißen Bad.
Die Diagnose einer MS ist ein komplexer Prozess, der ausschließlich in die Hände erfahrener Neurologinnen und Neurologen gehört. Sie stützt sich auf eine Kombination aus der detaillierten Anamnese, der neurologischen Untersuchung, bildgebenden Verfahren wie der Magnetresonanztomografie (MRT) des Gehirns und Rückenmarks sowie der Untersuchung des Nervenwassers (Liquor), das durch eine Lumbalpunktion gewonnen wird. Wir in unserem Studio in Memmingen stellen keine Diagnosen und geben keine medizinischen Ratschläge. Unsere Aufgabe ist es, eine regenerative Wellness-Anwendung anzubieten, die nach ärztlicher Abklärung eine sinnvolle Ergänzung sein kann.
Klassische Wege der Behandlung: Was die Medizin bietet
Die moderne Medizin verfügt über ein breites Spektrum an Therapiemöglichkeiten für Multiple Sklerose, die auf drei Säulen ruhen. 1. Schubtherapie: Bei einem akuten Schub werden hochdosierte Kortikosteroide eingesetzt, um die Entzündungsreaktion schnell einzudämmen und die Dauer sowie die Schwere der Symptome zu reduzieren. 2. Verlaufsmodifizierende Therapie: Eine Vielzahl von Medikamenten zielt darauf ab, das Immunsystem langfristig zu modulieren oder zu unterdrücken. Sie sollen die Häufigkeit und Schwere von Schüben verringern und das Fortschreiten der Behinderung verlangsamen. 3. Symptomatische Therapie: Hier geht es darum, die konkreten Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Dazu gehören Physiotherapie zur Verbesserung von Kraft und Koordination, Ergotherapie zum Erhalt der Alltagsfähigkeiten, Logopädie bei Sprach- oder Schluckstörungen und Medikamente gegen Spastik, Schmerzen oder Blasenfunktionsstörungen.
In diesem ganzheitlichen Konzept können komplementäre, also ergänzende, Maßnahmen eine wichtige Rolle spielen. Hier positioniert sich die Ganzkörperkältetherapie als eine rein physikalische Anwendung, die auf die Physiologie des Körpers einwirkt.
Unterstützende Ganzkörperkältetherapie: Ein physiologischer Ansatz
Was passiert im Körper, wenn er für rund drei Minuten einer extremen Trockenkälte von minus 110 Grad Celsius ausgesetzt wird? Der Organismus reagiert auf diesen intensiven Reiz mit einer Reihe von komplexen physiologischen Anpassungsprozessen. Das ist der Kern der Ganzkörperkältetherapie. Es handelt sich um einen gezielten thermischen Stress, der eine Kaskade von Reaktionen auslöst.
Zunächst ziehen sich die oberflächlichen Blutgefäße in der Haut schlagartig zusammen (Vasokonstriktion). Dies ist ein Schutzmechanismus, um den Wärmeverlust zu minimieren und die Körperkerntemperatur stabil zu halten. Das Blut wird in den Körperkern umverteilt. Während dieser kurzen Zeitspanne kühlt die Hautoberfläche deutlich ab, was durch thermografische Messungen sichtbar gemacht werden kann [5]. Nach Verlassen der Kryotherapie (Cryo) geschieht das Gegenteil: Die Gefäße weiten sich stark (Vasodilatation), das nun mit Sauerstoff und Nährstoffen angereicherte Blut strömt zurück in die Peripherie. Viele Gäste berichten von einem intensiven, angenehmen Wärme- und Kribbelgefühl.
Aus physiologischer Sicht sind aber vor allem die systemischen Reaktionen interessant. Der Kältereiz kann die Ausschüttung von Botenstoffen wie Noradrenalin und Endorphinen anregen. Endorphine werden oft als „Glückshormone“ bezeichnet und können schmerzlindernd und stimmungsaufhellend wirken. Noradrenalin ist ein wichtiger Neurotransmitter, der unter anderem die Aufmerksamkeit und Konzentration steigern kann.
Darüber hinaus wird der Einfluss von Kälteserien auf Entzündungsprozesse und oxidativen Stress untersucht. Dies ist für eine chronisch entzündliche Erkrankung wie MS von besonderem Interesse. Die Hypothese lautet, dass regelmäßige Kältereize das körpereigene antioxidative System trainieren und die Ausschüttung von entzündungsfördernden Botenstoffen (Zytokinen) modulieren könnten. Die Ganzkörperkältetherapie ist somit kein direktes Mittel gegen die Ursache der MS, sondern ein potenziell unterstützender Ansatz, der auf die Linderung von Symptomen wie Fatigue, Spastik oder Schmerzen abzielen kann.
Was die Forschung zeigt: Kälte und Multiple Sklerose
Die wissenschaftliche Datenlage zur Ganzkörperkältetherapie bei Multipler Sklerose ist noch begrenzt, bietet aber interessante Anhaltspunkte. Es ist entscheidend, die Ergebnisse vorsichtig zu interpretieren und die Grenzen der Studien zu kennen.
Eine für das Thema relevante Untersuchung widmete sich gezielt Patientinnen und Patienten mit Multipler Sklerose [3]. In dieser Studie wurde untersucht, wie sich eine Serie von Ganzkörperkälteanwendungen auf die stark belastende Fatigue und den funktionellen Status der Teilnehmenden auswirkt. Die Ergebnisse deuteten darauf hin, dass die Kältetherapie das Potenzial haben könnte, sowohl die empfundene Erschöpfung als auch die körperliche Funktionsfähigkeit positiv zu beeinflussen [3]. Solche Resultate sind ermutigend, müssen aber im Kontext der Studiengestaltung betrachtet werden. Oftmals handelt es sich um Studien mit einer relativ kleinen Anzahl an Teilnehmenden und ohne eine sogenannte verblindete Kontrollgruppe. Das bedeutet, die Teilnehmenden wussten, dass sie eine Kältebehandlung erhielten, was einen Placebo-Effekt nicht ausschließen lässt.
Andere Forschungsarbeiten liefern Puzzleteile für mögliche Wirkmechanismen, auch wenn sie nicht direkt an MS-Patienten durchgeführt wurden. So wurde in Studien mit gesunden Männern beobachtet, dass Seriensitzungen in der Kryotherapie Einfluss auf Parameter des Immunsystems und des Entzündungsgeschehens haben könnten. Eine Untersuchung maß beispielsweise die Konzentration von Interleukin-6 (IL-6), einem wichtigen Botenstoff bei Entzündungsreaktionen, und den antioxidativen Status [2]. Eine andere Arbeit konzentrierte sich auf Marker für oxidativen Stress und kam zu dem Schluss, dass Ganzkörperkälteanwendungen eine effektive Methode sein könnten, um diesen bei gesunden Männern zu reduzieren [1].
Oxidativer Stress und chronische Entzündung sind zentrale Elemente im Krankheitsgeschehen der MS. Die Beobachtung, dass Kältereize diese Systeme bei gesunden Menschen beeinflussen können, liefert eine plausible physiologische Hypothese, warum solche Anwendungen auch für MS-Betroffene von Nutzen sein könnten. Systematische Übersichtsarbeiten zur Kryotherapie bei anderen entzündlichen Erkrankungen, wie aus dem rheumatischen Formenkreis, unterstreichen ebenfalls das wissenschaftliche Interesse an den potenziell entzündungshemmenden Effekten von Kälte [4].
Zusammenfassend lässt sich festhalten: Die Forschung liefert erste Hinweise, dass eine Ganzkörperkältetherapie für Menschen mit MS, insbesondere im Hinblick auf Fatigue, eine unterstützende Rolle spielen könnte. Die zugrundeliegenden Mechanismen könnten mit einer Modulation von Entzündungsprozessen und oxidativem Stress zusammenhängen. Es bedarf jedoch weiterer, größer angelegter und methodisch robusterer Studien, um diese Effekte zu bestätigen und klare Empfehlungen abzuleiten.
Der Ablauf einer Anwendung: Drei Minuten bei minus 110 Grad Celsius
Ein Besuch bei uns im Kryotherapie Studio Memmingen ist ein unkomplizierter und sicherer Prozess. Nach einer ausführlichen Aufklärung über den Ablauf und die Kontraindikationen ziehst du dich bis auf die Unterwäsche aus. Zum Schutz der kälteempfindlichen Körperstellen erhältst du von uns Handschuhe, Socken, feste Schuhe und einen Mund-Nasen-Schutz. Anschließend betrittst du die Kryotherapie. Unsere Anlage arbeitet mit einer innovativen Wirbelstromkühlung, die eine sehr trockene und dadurch gut erträgliche Kälte erzeugt.
Während der rund drei Minuten in der Kammer bewegst du dich langsam und atmest ruhig. Du wirst die intensive Kälte auf deiner Haut spüren, ein prickelndes, klares Gefühl. Ein geschulter Mitarbeiter betreut dich während der gesamten Anwendung und steht mit dir in ständigem Kontakt. Unmittelbar nach den drei Minuten verlässt du die Kammer. Das Gefühl danach ist für viele unserer Gäste im Unterallgäu das eigentliche Highlight: Eine Welle der Wärme durchflutet den Körper, die Haut rötet sich leicht und kribbelt. Viele berichten von einem Gefühl der Erfrischung, mentaler Klarheit und körperlicher Leichtigkeit.
Grenzen und Vorsicht: Wann Kältetherapie nicht geeignet ist
So vielversprechend die physiologischen Effekte sein können, die Ganzkörperkältetherapie ist nicht für jeden geeignet. Eine ärztliche Abklärung vor der ersten Anwendung ist, insbesondere bei einer chronischen Erkrankung wie MS, unerlässlich. Es gibt klare Kontraindikationen, bei denen von einer Anwendung strikt abzuraten ist. Dazu zählen unter anderem:
- akute Herz- und Kreislauferkrankungen (z. B. Herzinfarkt in den letzten 6 Monaten, instabile Angina Pectoris, schwere Herzrhythmusstörungen)
- unbehandelter Bluthochdruck
- schwere Durchblutungsstörungen, sowohl arteriell als auch venös (z. B. Thrombosen)
- Raynaud-Syndrom
- Kälteallergie
- akute fieberhafte Infekte
- Schwangerschaft
Speziell bei MS ist Vorsicht geboten, wenn eine ausgeprägte Kälteempfindlichkeit besteht, die über das normale Maß hinausgeht. Auch wenn das Uthoff-Phänomen hitzebedingt ist, kann ein extremer Kältereiz für einen bereits stark belasteten Organismus eine Herausforderung sein. Deshalb ist ein langsames Herantasten und eine gute Beobachtung der eigenen Körperreaktionen entscheidend. Die Anwendung erfolgt stets auf eigene Verantwortung und sollte als das verstanden werden, was sie ist: eine regenerative Wellness-Anwendung zur Unterstützung des Wohlbefindens, nicht als Ersatz für eine medizinische Therapie.
Häufige Fragen zur Kältetherapie bei Multipler Sklerose
Wie fühlt sich eine Ganzkörperkältetherapie an?
Die Kälte ist intensiv, aber durch die extreme Trockenheit der Luft gut auszuhalten. Die meisten beschreiben es als ein starkes Prickeln auf der Haut. Das Gefühl der tiefen Erwärmung und Erfrischung direkt nach der Anwendung wird als sehr angenehm empfunden.
Kann Kältetherapie meine MS heilen?
Nein, ganz klar nicht. Die Ganzkörperkältetherapie ist eine komplementäre, unterstützende Maßnahme. Sie kann helfen, bestimmte Symptome wie Fatigue oder Spastik zu lindern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern, heilt aber nicht die Grunderkrankung.
Muss ich vorher mit meiner Ärztin oder meinem Arzt sprechen?
Ja, unbedingt. Bei einer chronischen Erkrankung wie Multipler Sklerose ist die ärztliche Freigabe für eine Kälteanwendung eine zwingende Voraussetzung, um mögliche Risiken auszuschließen und die Anwendung sicher zu gestalten.
Wie oft sollte ich zur Kälteanwendung kommen?
Um mögliche Effekte zu erzielen, werden oft initiale Serien von 10 bis 20 Anwendungen in relativ kurzem Abstand empfohlen. Danach können die Abstände individuell angepasst werden. Eine pauschale Empfehlung gibt es nicht, der Rhythmus sollte sich nach dem persönlichen Empfinden und Wohlbefinden richten.
Gibt es Nebenwirkungen bei der Kältetherapie?
Bei korrekter Anwendung und Beachtung der Kontraindikationen sind ernsthafte Nebenwirkungen sehr selten. Kurzfristig können eine Rötung der Haut, ein Kribbeln oder ein vorübergehender leichter Anstieg des Blutdrucks auftreten. Diese Reaktionen sind normal und klingen schnell wieder ab.
Hilft die Kälte gezielt bei Fatigue?
Viele unserer Gäste berichten subjektiv von einer Verbesserung der Fatigue, also von mehr Energie und mentaler Klarheit nach einer Anwendungsserie. Die Forschung liefert erste Hinweise, die diese Beobachtungen stützen könnten [3], jedoch ist dies kein garantiertes Ergebnis.
Was hat es mit der Temperaturempfindlichkeit bei MS auf sich?
Viele Betroffene kennen das Uthoff-Phänomen, bei dem sich Symptome durch Wärme verschlechtern. Der gezielte, kurze und intensive Kältereiz der Ganzkörperkältetherapie bewirkt physiologisch das Gegenteil und kann daher von vielen als wohltuend empfunden werden. Dennoch ist die individuelle Reaktion entscheidend und sollte genau beobachtet werden.
Kältetherapie in Memmingen
Die Ganzkörperkältetherapie bei Kryotherapie (Cryo) Memmingen ist eine kurze, trockene Kälteanwendung bei bis zu –110 °C. Eine Sitzung dauert rund drei Minuten. Wer Kältetherapie bei Multiple Sklerose begleitend nutzen möchte, klärt die Eignung vorab ärztlich ab. Unsere Anwendung ersetzt keine Behandlung, sie kann sie im Alltag ergänzen.
Wie eine Sitzung genau abläuft, was Du mitbringst und worauf Du direkt danach achtest, steht im Ablauf der Kältetherapie. Welche Effekte in Studien und Erfahrungsberichten diskutiert werden, findest Du unter mögliche Wirkungen der Kältetherapie. Gegenanzeigen sammeln wir in den wichtigen Hinweisen.
Regelmäßige Kältetherapie ist planbar: Einzelsitzung, Karten oder Flatrate stehen in den Preisen. Fragen zur Ganzkörperkältetherapie beantworten wir gern persönlich.
Studien und Quellen
Diese peer-reviewten Publikationen bilden die Grundlage der im Text beschriebenen Studienlage. Sie zeigen mögliche Effekte, keine gesicherte Heilwirkung. Jeder Titel führt zur Fundstelle in der medizinischen Datenbank PubMed.
- [1] Whole-body cryostimulation as an effective method of reducing oxidative stress in healthy men
Stanek A, Cholewka A, Wielkoszynski T, Romuk E, Sieron K, Sieron A (2016), Advances in Clinical and Experimental Medicine. Untersuchung von Markern des oxidativen Stresses nach Kälteserien.
- [2] Do sessions of cryostimulation have influence on white blood cell count, level of IL6 and total oxidative and antioxidative status in healthy men?
Lubkowska A, Szygula Z, Klimek AJ, Torii M (2010), European Journal of Applied Physiology. Messung von Leukozyten, Interleukin-6 und antioxidativem Status bei gesunden Männern.
- [3] Whole-body cryostimulation (cryotherapy) provides benefits for fatigue and functional status in multiple sclerosis patients
Miller E, Kostka J, Wlodarczyk T, Dugue B (2016), Acta Neurologica Scandinavica. Untersuchung zu Fatigue und funktionellem Status bei Multipler Sklerose.
- [4] Cryotherapy in inflammatory rheumatic diseases: a systematic review
Guillot X, Tordi N, Mourot L, Demougeot C, Dugue B, Prati C, Wendling D (2014), Expert Review of Clinical Immunology. Systematische Übersicht zu Kälteanwendungen bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.
- [5] Thermography study of skin response due to whole-body cryotherapy
Cholewka A, Stanek A, Sieron A, Drzazga Z (2012), Skin Research and Technology. Thermografische Beobachtung der Hautreaktion auf Ganzkörperkälte.
- [6] Whole- and partial-body cryostimulation/cryotherapy: Current technologies and practical applications
Bouzigon R, Grappe F, Ravier G, Dugue B (2016), Journal of Thermal Biology. Übersicht zu Technik, Protokollen und Anwendungsfeldern der Ganzkörperkälte.
- [7] Whole-body cryotherapy: empirical evidence and theoretical perspectives
Bleakley CM, Bieuzen F, Davison GW, Costello JT (2014), Open Access Journal of Sports Medicine. Kritische Einordnung der Datenlage und der physiologischen Erklärungsmodelle.
- [8] Whole-Body Cryotherapy in Athletes: From Therapy to Stimulation. An Updated Review of the Literature
Lombardi G, Ziemann E, Banfi G (2017), Frontiers in Physiology. Review zu Effekten auf Entzündungs-, Muskel- und Stoffwechselmarker bei Sportlern.