Schmerzen & Gelenke

Sehnenscheidenentzündung: Wenn jede Bewegung schmerzt

Ein stechender Schmerz im Handgelenk oder Unterarm? Eine Sehnenscheidenentzündung kann den Alltag zur Qual machen. Wir erklären, was hilft.

KI-generiertSehnenscheidenentzündung: Wenn jede Bewegung schmerzt – KI-generiertes Symbolbild
Sehnenscheidenentzündung: Wenn jede Bewegung schmerzt. Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt. Das Bild zeigt keine real existierende Person oder Behandlungssituation und ist kein dokumentarisches Foto. Kennzeichnung gemäß Art. 50 Abs. 4 der EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO/AI Act).

Lesezeit ca. 10 Minuten

Helga Maria Freitag, Gründerin und Podologin in Memmingen

Fachlich geprüft von Helga Maria Freitag medizinische Podologin (37 Jahre Praxis), sektorale Heilpraktikerin für Podologie

Veröffentlicht: · zuletzt geprüft:

Der Schmerz, der den Alltag lähmt

Das Gefühl schleicht sich oft langsam an. Zuerst ist es nur ein leises Ziehen im Handgelenk nach einem langen Arbeitstag am Computer. Du ignorierst es, denn es verschwindet über Nacht. Doch dann wird aus dem Ziehen ein stechender Schmerz. Das Greifen nach der Kaffeetasse am Morgen wird zur Herausforderung. Das Tippen auf der Tastatur fühlt sich an, als würden feine Nadeln unter der Haut stechen. Jede Drehung des Unterarms, jeder Griff, jede kleine, alltägliche Bewegung provoziert eine schmerzhafte Reaktion. Eine Sehnenscheidenentzündung, medizinisch Tenosynovitis, kann das Leben von einem Tag auf den anderen stark einschränken. Sie betrifft nicht nur Menschen in Bürojobs, sondern auch Handwerker, Musiker oder Sportbegeisterte hier bei uns in Memmingen und im gesamten Allgäu. Die gute Nachricht ist, dass Du dem Schmerz nicht hilflos ausgeliefert bist. Neben klassischen Behandlungsmethoden rücken auch unterstützende Anwendungen wie die Ganzkörperkältetherapie in den Fokus, um den Körper bei seinen Regenerationsprozessen zu begleiten.

Was genau ist eine Sehnenscheidenentzündung?

Um zu verstehen, was in Deinem Körper passiert, stelle Dir eine Sehne als ein starkes, faseriges Seil vor, das einen Muskel mit einem Knochen verbindet und so Bewegung ermöglicht. An Stellen, wo diese Sehnen über Gelenke laufen oder eng an Knochen entlanggleiten, sind sie von einer schützenden Hülle umgeben, der Sehnenscheide. Diese kann man sich wie einen feinen Tunnel vorstellen. Innen ist dieser Tunnel mit einer dünnen Membran ausgekleidet, die eine geringe Menge an Gelenkschmiere (Synovialflüssigkeit) produziert. Diese Flüssigkeit sorgt dafür, dass die Sehne reibungslos und geschmeidig durch ihre Führungshülle gleiten kann.

Bei einer Sehnenscheidenentzündung ist genau dieses empfindliche System gestört. Durch Überlastung oder monotone Bewegungen kommt es zu einer Reizung. Die Sehnenscheide entzündet sich. Sie schwillt an, produziert vermehrt Flüssigkeit und wird dicker. Der Tunnel wird dadurch enger. Für die Sehne bedeutet das: Sie hat nicht mehr genug Platz. Bei jeder Bewegung reibt sie nun an der entzündeten, rauen Innenwand der Sehnenscheide. Dies verursacht die typischen stechenden oder ziehenden Schmerzen. Manchmal ist sogar ein knirschendes oder reibendes Geräusch bei Bewegung zu hören. Das entzündete Gewebe sendet permanent Schmerzsignale an das Gehirn, und der Körper reagiert oft zusätzlich mit einer sichtbaren Schwellung und Rötung in dem betroffenen Bereich.

Ursachen: Monotonie ist der Feind der Sehne

Die mit Abstand häufigste Ursache für eine Sehnenscheidenentzündung ist eine chronische Über- oder Fehlbelastung. Tausendfach wiederholte, gleichförmige Bewegungen führen zu Mikroverletzungen und Reizungen, die der Körper irgendwann nicht mehr kompensieren kann. Das Spektrum der Auslöser ist breit:

  • Arbeit am Computer: Ständiges Tippen und die unnatürliche Haltung der Hand auf der Maus sind klassische Verursacher.
  • Handwerkliche Tätigkeiten: Montagearbeiten, Malern oder das ständige Nutzen von Werkzeugen belasten die Sehnen in Händen und Armen.
  • Sport: Sportarten mit repetitiven Bewegungen wie Tennis, Golf, Klettern oder Rudern sind prädestiniert für die Entstehung einer Tenosynovitis.
  • Musikinstrumente: Das Spielen von Geige, Klavier oder Gitarre erfordert stundenlange, präzise und repetitive Finger- und Handbewegungen.
  • Ungewohnte Belastungen: Auch eine plötzliche, intensive Belastung, auf die der Körper nicht vorbereitet ist, kann eine Entzündung auslösen. Beispiele sind Gartenarbeit im Frühling oder ein Umzug.

Seltener können auch andere Faktoren eine Rolle spielen. Dazu gehören entzündlich rheumatische Erkrankungen, bei denen das Immunsystem körpereigene Strukturen angreift, oder bakterielle Infektionen nach einer Verletzung. Aufgrund dieser vielfältigen möglichen Ursachen ist eine genaue ärztliche Abklärung unerlässlich, um die richtige Behandlungsstrategie festzulegen.

Diagnose und klassische Behandlungswege

Wenn Du den Verdacht auf eine Sehnenscheidenentzündung hast, ist der erste und wichtigste Schritt der Gang zu einer Ärztin oder einem Arzt. Nur medizinisches Fachpersonal kann eine gesicherte Diagnose stellen und andere ernsthafte Erkrankungen ausschließen. Die Diagnose erfolgt meist durch eine körperliche Untersuchung. Die Ärztin oder der Arzt wird den schmerzhaften Bereich abtasten, auf Schwellungen prüfen und Dich bitten, bestimmte Bewegungen auszuführen, um den Schmerz zu provozieren. Ein bekannter Test für die Entzündung im Bereich des Daumens ist beispielsweise der Finkelstein Test. Ergänzend kann eine Ultraschalluntersuchung zum Einsatz kommen, um die verdickte Sehnenscheide und eventuelle Flüssigkeitsansammlungen sichtbar zu machen.

Die etablierte Therapie folgt einem klaren Stufenprinzip, dessen oberstes Ziel es ist, die Entzündung zu stoppen und der Sehne Zeit zur Heilung zu geben:

1. Schonung und Ruhigstellung: Die wichtigste Maßnahme ist, die auslösende Bewegung sofort zu vermeiden. Eine Schiene oder ein Verband stellt das betroffene Gelenk ruhig und verhindert schmerzhafte Bewegungen. 2. Kühlung: Lokale Kälteanwendungen mit Kühlpacks oder Eisbeuteln für jeweils 10 bis 15 Minuten können helfen, den Schmerz zu lindern und die Schwellung zu reduzieren. 3. Medikamente: Entzündungshemmende Schmerzmittel aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), wie Ibuprofen oder Diclofenac, werden oft als Tabletten oder als lokal aufzutragende Salben eingesetzt. 4. Physio- und Ergotherapie: Sobald die akute Entzündung abklingt, helfen gezielte Dehn- und Kräftigungsübungen, die Beweglichkeit wiederherzustellen und zukünftigen Problemen vorzubeugen. Ergotherapeuten können zudem den Arbeitsplatz analysieren und ergonomische Verbesserungen vorschlagen.

In hartnäckigen Fällen kann eine Injektion mit Kortison direkt in die Sehnenscheide erwogen werden. Dies ist eine wirksame, aber nicht risikofreie Methode. Als letzter Ausweg bei chronischen Verläufen gilt ein kleiner operativer Eingriff, bei dem das entzündete Gewebe entfernt oder die Sehnenscheide gespalten wird, um der Sehne wieder Platz zu verschaffen.

Die Rolle der Ganzkörperkältetherapie im Gesamtkonzept

Die Ganzkörperkältetherapie bei uns im Studio in Memmingen ist keine Alternative zur ärztlichen Behandlung, sondern kann als eine unterstützende Maßnahme im Rahmen eines ganzheitlichen Regenerationskonzepts verstanden werden. Während ein lokaler Eisbeutel nur oberflächlich an einer Stelle wirkt, zielt die Anwendung in unserer Kryotherapie (Cryo) bei -110 °C auf eine systemische, also den gesamten Körper betreffende Reaktion ab. Bei der rund drei Minuten dauernden Sitzung wird der Körper einer extrem trockenen Kälte ausgesetzt. Dies löst eine Kaskade physiologischer Reaktionen aus, die für den Regenerationsprozess von Interesse sein können.

Der Körper reagiert auf den intensiven Kältereiz zunächst mit einer Verengung der oberflächlichen Blutgefäße (Vasokonstriktion). Das Blut wird aus der Peripherie, also Haut und Extremitäten, in den Körperkern umverteilt. Nach Verlassen der Kryotherapie weiten sich die Gefäße wieder (Vasodilatation), und es kommt zu einer reaktiven, verstärkten Durchblutung des gesamten Körpers. Dieser Prozess könnte theoretisch den Abtransport von Entzündungsmediatoren aus dem betroffenen Gewebe beschleunigen und gleichzeitig die Versorgung mit sauerstoff- und nährstoffreichem Blut verbessern.

Darüber hinaus hat Kälte eine bekannte schmerzlindernde (analgetische) Wirkung. Der Kältereiz kann die Leitungsgeschwindigkeit von Nervenfasern herabsetzen, was die Wahrnehmung von Schmerz vorübergehend dämpfen kann. Viele unserer Gäste berichten von einer spürbaren Schmerzreduktion nach einer Anwendung, die ihnen wieder mehr Bewegungsfreiheit im Alltag ermöglicht. Die Kryotherapie (Cryo) wird so zu einem Baustein, der Dich dabei unterstützen kann, schneller wieder in die aktive Rehabilitation, zum Beispiel mit physiotherapeutischen Übungen, einsteigen zu können. Es ist eine Wellness- und Regenerationsanwendung, die auf die Aktivierung der körpereigenen Regulationssysteme abzielt.

Was die Forschung zeigt

Die wissenschaftliche Untersuchung der Ganzkörperkältetherapie ist ein dynamisches Feld, auch wenn die Datenlage speziell für Sehnenscheidenentzündungen noch begrenzt ist. Die Forschung konzentriert sich bislang vor allem auf systemische Entzündungsprozesse, Schmerzzustände und Regeneration im Sport. Um den potenziellen Nutzen bei einer lokalisierten Entzündung wie der Tenosynovitis abzuschätzen, müssen wir uns daher die Erkenntnisse aus diesen verwandten Gebieten ansehen und vorsichtige Rückschlüsse ziehen.

Ein systematischer Überblick über Studien zu Kälteanwendungen bei entzündlich rheumatischen Erkrankungen deutet darauf hin, dass Kryotherapie das Potenzial haben könnte, Krankheitsaktivität und Schmerzen bei Betroffenen zu reduzieren [2]. Auch wenn eine Sehnenscheidenentzündung meist nicht rheumatisch bedingt ist, teilt sie sich den zugrundeliegenden Prozess der Entzündung. Die Beobachtung, dass systemische Kälte hier positiv eingreifen kann, ist ein interessanter Anhaltspunkt.

Andere Untersuchungen fokussieren auf die biochemischen Veränderungen im Körper. Jede Entzündung geht mit der Ausschüttung bestimmter Botenstoffe, sogenannter Zytokine, einher. Einer dieser Botenstoffe ist Interleukin-6 (IL-6), das bei Entzündungsreaktionen eine wichtige Rolle spielt. In einer Studie mit gesunden Männern wurde beobachtet, dass eine Serie von Kälteanwendungen die Konzentration von IL-6 beeinflussen könnte [5]. Gleichzeitig wird bei chronischen Entzündungsprozessen oft ein Anstieg von oxidativem Stress gemessen, einem Ungleichgewicht zwischen schädlichen freien Radikalen und schützenden Antioxidantien. Auch hier gibt es Hinweise aus der Forschung: Eine Untersuchung an gesunden Männern legt nahe, dass regelmäßige Ganzkörperkältetherapie die Marker für oxidativen Stress im Blut senken kann [4]. Dies könnte auf einen systemisch unterstützenden, antioxidativen Effekt hindeuten, der dem Körper bei der Bewältigung von Entzündungsprozessen zugutekommen könnte. Zudem wurde in Studien mit Patienten, die an anderen chronischen Schmerz- und Entzündungsleiden wie der axialen Spondyloarthritis leiden, der Einsatz von Ganzkörperkältetherapie in Kombination mit Bewegungsprogrammen untersucht [1].

Es ist jedoch entscheidend, die Grenzen dieser Forschung zu verstehen. Viele Studien wurden mit kleinen Teilnehmerzahlen und über kurze Zeiträume durchgeführt. Oft waren die Probanden gesunde Athleten oder Patienten mit spezifischen rheumatischen Erkrankungen, was eine direkte Übertragung der Ergebnisse auf eine Sehnenscheidenentzündung erschwert. Die objektive Messung des Effekts ist komplex, und verblindete Placebo-Studien sind bei einer so deutlich spürbaren Anwendung wie der Kältetherapie kaum umsetzbar. Die bisherigen Ergebnisse sind daher als vielversprechende Hinweise zu werten, die weitere, spezifischere Forschung erfordern. Sie untermauern die physiologische Plausibilität, warum eine Ganzkörperkältetherapie eine sinnvolle, begleitende Maßnahme sein kann.

Für wen ist eine Kältetherapie geeignet und für wen nicht?

Obwohl die Ganzkörperkältetherapie eine sichere und gut verträgliche Anwendung ist, gibt es bestimmte gesundheitliche Zustände, bei denen sie nicht durchgeführt werden darf. Deine Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Daher führen wir vor der ersten Anwendung stets ein ausführliches Aufklärungsgespräch.

Absolute Kontraindikationen sind unter anderem:

  • Unbehandelter Bluthochdruck
  • Herzinfarkt oder Schlaganfall in den letzten sechs Monaten
  • Instabile Angina Pectoris, Herzschrittmacher
  • Schwere periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
  • Thrombosen der tiefen Venen
  • Akute fieberhafte Erkrankungen
  • Schwere Anämie
  • Kälteallergie (Kälteurtikaria)
  • Schwangerschaft

Bei Unsicherheiten oder vorbestehenden Erkrankungen, insbesondere des Herz Kreislauf Systems, ist eine Rücksprache mit Deiner behandelnden Ärztin oder Deinem Arzt vor der ersten Anwendung unbedingt erforderlich. Bei offenen Wunden im Bereich der Sehnenscheidenentzündung ist ebenfalls Vorsicht geboten. Die Anwendung selbst erfolgt in Badekleidung, mit Schutz für Hände, Füße und Ohren, um die empfindlichsten Körperstellen zu schützen. Die Hautoberfläche kühlt dabei stark ab, wie thermografische Messungen zeigen [7], während die Körperkerntemperatur nahezu konstant bleibt.

Häufige Fragen

Ersetzt die Kältetherapie einen Arztbesuch?

Nein, auf keinen Fall. Die Ganzkörperkältetherapie ist eine unterstützende Wellness- und Regenerationsanwendung. Die Diagnose einer Sehnenscheidenentzündung und die Festlegung des primären Behandlungsplans müssen immer durch eine Ärztin oder einen Arzt erfolgen.

Wie fühlt sich eine Sitzung in der Kryotherapie an?

Die Kälte von -110 °C ist intensiv, aber durch die extreme Trockenheit der Luft gut auszuhalten und nicht mit dem Gefühl eines kalten Tauchbads vergleichbar. Die Anwendung dauert nur rund drei Minuten, was die meisten Menschen als zwar herausfordernd, aber belebend empfinden.

Wie oft sollte ich zur Ganzkörperkältetherapie kommen?

Bei akuten Beschwerden wie einer Sehnenscheidenentzündung berichten viele Gäste von positiven Effekten bei einer initialen Serie von mehreren Anwendungen in kürzeren Abständen. Anschließend können regelmäßige einzelne Sitzungen zur Aufrechterhaltung und allgemeinen Regeneration sinnvoll sein. Wir beraten Dich hierzu gerne individuell.

Spüre ich sofort eine Besserung bei meiner Sehnenscheidenentzündung?

Die Reaktionen sind individuell sehr verschieden. Einige Nutzer berichten von einer unmittelbaren Schmerzlinderung und verbesserten Beweglichkeit nach der ersten Sitzung. Bei anderen stellt sich ein unterstützender Effekt eher schleichend über eine Serie von Anwendungen ein.

Ist die Kälte nicht schädlich für die entzündete Sehne?

Die Anwendung ist sehr kurz und der Kältereiz wirkt primär auf die Rezeptoren der Haut und löst eine systemische Reaktion aus. Es kommt zu keiner schädlichen Unterkühlung oder gar Erfrierung des tieferliegenden Gewebes. Die Hauttemperatur sinkt zwar deutlich [7], erholt sich aber nach der Anwendung rasch wieder.

Welche Rolle spielt die Kältetherapie für die Regeneration im Allgemeinen?

Die Ganzkörperkältetherapie wird seit langem im Spitzensport zur Beschleunigung der Regeneration eingesetzt [3]. Die angenommenen Mechanismen, wie die Beeinflussung von Entzündungsprozessen [5] und oxidativem Stress [4], sind nicht nur bei Verletzungen, sondern auch für das allgemeine Wohlbefinden und die Stressbewältigung von Interesse.

Kältetherapie in Memmingen

Die Ganzkörperkältetherapie bei Kryotherapie (Cryo) Memmingen ist eine kurze, trockene Kälteanwendung bei bis zu –110 °C. Eine Sitzung dauert rund drei Minuten. Wer Kältetherapie bei Sehnenscheidenentzündung begleitend nutzen möchte, klärt die Eignung vorab ärztlich ab. Unsere Anwendung ersetzt keine Behandlung, sie kann sie im Alltag ergänzen.

Wie eine Sitzung genau abläuft, was Du mitbringst und worauf Du direkt danach achtest, steht im Ablauf der Kältetherapie. Welche Effekte in Studien und Erfahrungsberichten diskutiert werden, findest Du unter mögliche Wirkungen der Kältetherapie. Gegenanzeigen sammeln wir in den wichtigen Hinweisen.

Regelmäßige Kältetherapie ist planbar: Einzelsitzung, Karten oder Flatrate stehen in den Preisen. Fragen zur Ganzkörperkältetherapie beantworten wir gern persönlich.

Studien und Quellen

Diese peer-reviewten Publikationen bilden die Grundlage der im Text beschriebenen Studienlage. Sie zeigen mögliche Effekte, keine gesicherte Heilwirkung. Jeder Titel führt zur Fundstelle in der medizinischen Datenbank PubMed.

  1. [1] Physical activity and whole body cryotherapy in patients with axial spondyloarthritis and fibromyalgia syndrome

    Klemm P, Hudowenz O, Asendorf T, Muller-Ladner U, Lange U (2021), Rheumatology International. Klinische Untersuchung bei axialer Spondyloarthritis und Fibromyalgie-Syndrom.

  2. [2] Cryotherapy in inflammatory rheumatic diseases: a systematic review

    Guillot X, Tordi N, Mourot L, Demougeot C, Dugue B, Prati C, Wendling D (2014), Expert Review of Clinical Immunology. Systematische Übersicht zu Kälteanwendungen bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.

  3. [3] Whole-body cryotherapy in athletes

    Banfi G, Lombardi G, Colombini A, Melegati G (2010), Sports Medicine. Frühe Übersichtsarbeit zu Anwendung und Sicherheitsaspekten im Sport.

  4. [4] Whole-body cryostimulation as an effective method of reducing oxidative stress in healthy men

    Stanek A, Cholewka A, Wielkoszynski T, Romuk E, Sieron K, Sieron A (2016), Advances in Clinical and Experimental Medicine. Untersuchung von Markern des oxidativen Stresses nach Kälteserien.

  5. [5] Do sessions of cryostimulation have influence on white blood cell count, level of IL6 and total oxidative and antioxidative status in healthy men?

    Lubkowska A, Szygula Z, Klimek AJ, Torii M (2010), European Journal of Applied Physiology. Messung von Leukozyten, Interleukin-6 und antioxidativem Status bei gesunden Männern.

  6. [6] Anthropometric characteristics and sex influence magnitude of skin cooling following exposure to whole body cryotherapy

    Hammond LE, Cuttell S, Nunley P, Meyler J (2014), BioMed Research International. Hautkühlung in Abhängigkeit von Körperbau und Geschlecht.

  7. [7] Thermography study of skin response due to whole-body cryotherapy

    Cholewka A, Stanek A, Sieron A, Drzazga Z (2012), Skin Research and Technology. Thermografische Beobachtung der Hautreaktion auf Ganzkörperkälte.

  8. [8] Whole- and partial-body cryostimulation/cryotherapy: Current technologies and practical applications

    Bouzigon R, Grappe F, Ravier G, Dugue B (2016), Journal of Thermal Biology. Übersicht zu Technik, Protokollen und Anwendungsfeldern der Ganzkörperkälte.