Gesundheit & Immunsystem

Ständig erkältet? Wie Kryotherapie (Cryo) unterstützen kann

Häufige Erkältungen können den Alltag belasten. Lies hier, wie Ganzkörperkälte die körpereigenen Abwehrkräfte auf physiologischer Ebene anregen kann.

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Ständig erkältet? Wie Kryotherapie (Cryo) unterstützen kann. Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt. Das Bild zeigt keine real existierende Person oder Behandlungssituation und ist kein dokumentarisches Foto. Kennzeichnung gemäß Art. 50 Abs. 4 der EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO/AI Act).

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Helga Maria Freitag, Gründerin und Podologin in Memmingen

Fachlich geprüft von Helga Maria Freitag medizinische Fußpflege / Podologin, sektorale Heilpraktikerin für Podologie und Fachexpertin für Kryotherapie / Kältetherapie

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Der endlose Kreislauf: Wenn der nächste Infekt schon wartet

Der Hals kratzt schon wieder. Du hast das Gefühl, kaum ist eine Erkältung überstanden, kündigt sich die nächste bereits mit einem leisen Niesen an. Wichtige Termine müssen verschoben, sportliche Aktivitäten abgesagt und private Treffen auf unbestimmte Zeit vertagt werden. Dieses Gefühl, ständig von Infekten ausgebremst zu werden, zehrt an den Nerven und beeinträchtigt die Lebensqualität erheblich. Du fragst dich, warum dein Immunsystem so anfällig scheint, während andere im Umfeld gesund bleiben. Dieser Zustand ist nicht nur frustrierend, sondern wirft auch grundlegende Fragen zur Funktionsweise deines Körpers auf. Er kann ein Anstoß sein, die eigenen Abwehrkräfte aus einer neuen, physiologischen Perspektive zu betrachten und nach unterstützenden Wegen zu suchen. Eine dieser Möglichkeiten, die auf der gezielten Reaktion des Körpers auf extreme Reize basiert, ist die Ganzkörperkältetherapie.

Das Immunsystem: Ein komplexes Netzwerk unter Dauerbelastung

Wenn wir von einem "schwachen Immunsystem" sprechen, vereinfachen wir einen hochkomplexen Vorgang. Deine Abwehr ist kein einzelnes Organ, sondern ein ausgeklügeltes Netzwerk aus Zellen, Botenstoffen und Geweben, das ständig zwischen Alarmbereitschaft und Toleranz balanciert. Bei einer Infektanfälligkeit liegt das Problem oft nicht in einem generellen Versagen, sondern in einer Dysregulation dieses Systems.

Zwei zentrale Aspekte sind hier von besonderem Interesse: die chronische niedriggradige Entzündung und der oxidative Stress.

  • Niedriggradige Entzündungen: Auch ohne akuten Infekt können im Körper unbemerkt unterschwellige Entzündungsprozesse ablaufen. Ausgelöst durch Faktoren wie chronischen Stress, ungesunde Ernährung oder Schlafmangel, binden sie permanent Ressourcen des Immunsystems. Diese "stillen" Entzündungen können die Fähigkeit des Körpers beeinträchtigen, auf eine echte Bedrohung, wie ein Erkältungsvirus, schnell und effizient zu reagieren. Die Abwehr ist quasi ständig beschäftigt und im Akutfall nicht voll einsatzbereit.
  • Oxidativer Stress: Bei jeder zellulären Aktivität, insbesondere bei Immunreaktionen, entstehen sogenannte freie Radikale. Das sind hochreaktive Moleküle, denen ein Elektron fehlt. In einem gesunden Gleichgewicht werden sie von körpereigenen Antioxidantien neutralisiert. Überwiegen jedoch die freien Radikale, spricht man von oxidativem Stress. Dieser Zustand kann Zellen und Gewebe schädigen und die Immunfunktion weiter schwächen, was den Körper anfälliger für Erreger macht.

Diese beiden Faktoren können sich gegenseitig verstärken und einen Teufelskreis in Gang setzen, der die Infektanfälligkeit begünstigt. Der Körper befindet sich in einem permanenten, aber ineffektiven Abwehrmodus.

Der erste Schritt: Ärztliche Abklärung ist unerlässlich

Bevor Du alternative oder unterstützende Maßnahmen wie eine Kälteanwendung in Betracht ziehst, muss die Ursache deiner häufigen Infekte zwingend von einer Ärztin oder einem Arzt abgeklärt werden. Eine erhöhte Anfälligkeit kann harmlose Gründe haben, aber auch ein Hinweis auf zugrunde liegende medizinische Probleme sein, die einer spezifischen Behandlung bedürfen.

Deine Ärztin oder dein Arzt wird zunächst eine ausführliche Anamnese erheben. Dabei werden Fragen zu deiner Lebensweise, Ernährung, Stressbelastung, Schlafqualität und deiner Krankheitsgeschichte gestellt. Eine körperliche Untersuchung gibt weitere Hinweise. Oftmals wird eine Blutanalyse veranlasst, um verschiedene Werte zu überprüfen:

  • Blutbild: Es gibt Aufschluss über die Anzahl und Verteilung der verschiedenen weißen Blutkörperchen (Leukozyten), die eine zentrale Rolle in der Immunabwehr spielen.
  • Entzündungsmarker: Werte wie das C-reaktive Protein (CRP) können auf chronische Entzündungsprozesse im Körper hinweisen.
  • Nährstoffstatus: Ein Mangel an wichtigen Vitaminen und Spurenelementen wie Vitamin D, Zink oder Selen kann die Immunfunktion direkt beeinträchtigen.
  • Weitere spezifische Tests: Je nach Verdacht können auch die Schilddrüsenfunktion oder andere organische Ursachen überprüft werden.

Erst wenn ernsthafte Erkrankungen ausgeschlossen sind, kann ein ganzheitliches Konzept zur Stärkung der körpereigenen Regulationsfähigkeit sinnvoll sein. Die Ganzkörperkältetherapie ist eine Wellness- und Regenerationsanwendung, die eine ärztliche Diagnose oder Therapie nicht ersetzt, sondern nach medizinischer Abklärung eine wertvolle Ergänzung im Gesamtkonzept darstellen kann.

Das Prinzip der Ganzkörperkältetherapie

Bei einer Anwendung in unserer Kryotherapie (Cryo) in Memmingen setzt Du deinen Körper für eine sehr kurze Zeitspanne von rund drei Minuten einer extremen Trockenkälte von -110 °C aus. Dieser intensive, aber kontrollierte Reiz löst eine Kaskade an physiologischen Reaktionen aus, die weit über das bloße Gefühl von Kälte hinausgehen. Es handelt sich um einen gezielten Stimulus, der den Körper zu einer Anpassungsleistung herausfordert.

Unmittelbar bei Betreten der Kammer ziehen sich die oberflächlichen Blutgefäße in Armen und Beinen zusammen (Vasokonstriktion). Dieser Schutzreflex zentralisiert das Blut im Körperkern, um die lebenswichtigen Organe warm zu halten. Die Hauttemperatur sinkt rapide ab, während die Kerntemperatur des Körpers stabil bleibt. Das Gehirn registriert diesen extremen Zustand und aktiviert verschiedene neuroendokrine und immunologische Regulationssysteme.

Nach Verlassen der Kryotherapie geschieht das Gegenteil: Die Blutgefäße weiten sich stark (Vasodilatation). Das nun mit Sauerstoff und Nährstoffen angereicherte Blut strömt zurück in die Peripherie. Viele Gäste berichten von einem intensiven Wärmegefühl, Kribbeln und einer sofortigen Belebung. Doch die wirklich interessanten Prozesse spielen sich auf der Ebene der Botenstoffe und Zellen ab. Der Körper hat einen starken, aber ungefährlichen "Schock" erfahren und reagiert darauf mit Anpassungs- und Reparaturmechanismen. Genau diese Reaktionen werden im Kontext der Immunmodulation untersucht.

Wie die Ganzkörperkältetherapie die Abwehr unterstützen kann

Die Idee hinter dem Einsatz der Ganzkörperkältetherapie bei Infektanfälligkeit basiert nicht darauf, eine Erkältung direkt zu "bekämpfen". Vielmehr zielt sie darauf ab, die körpereigenen Regulationssysteme so zu trainieren und zu modulieren, dass sie auf Bedrohungen wieder adäquater reagieren können. Man spricht hier vom Prinzip der Hormesis: Ein kurzer, starker Reiz führt zu einer Anpassungsreaktion, die den Organismus langfristig widerstandsfähiger macht.

Mehrere physiologische Mechanismen werden hier diskutiert: 1. Modulation von Entzündungsprozessen: Der Kältereiz scheint die Ausschüttung von sowohl entzündungsfördernden als auch entzündungshemmenden Botenstoffen (Zytokinen) zu beeinflussen. Wiederholte Anwendungen könnten dazu beitragen, das Gleichgewicht wiederherzustellen und die Basis der chronischen niedriggradigen Entzündungen zu reduzieren [7]. Wenn das Immunsystem nicht mehr permanent mit "Grundrauschen" beschäftigt ist, hat es mehr Kapazitäten für die Abwehr akuter Infekte. 2. Einfluss auf oxidativen Stress: Studien legen nahe, dass serielle Kälteanwendungen die antioxidative Kapazität des Körpers verbessern können. Der Organismus reagiert auf den durch die Kälte ausgelösten kurzen Stress, indem er seine eigenen Schutzsysteme gegen freie Radikale hochfährt [2]. Eine bessere Balance zwischen oxidativem Stress und antioxidativer Abwehr ist eine Grundvoraussetzung für eine gesunde Zellfunktion, auch bei den Immunzellen. 3. Verbesserung der Regeneration: Häufige Infekte sind auch ein Zeichen von Erschöpfung. Die Ganzkörperkältetherapie wird von vielen unserer Gäste im Unterallgäu als tief entspannend und schlaffördernd beschrieben. Guter Schlaf ist einer der wichtigsten Faktoren für ein funktionierendes Immunsystem, da in der Nacht entscheidende Regenerations- und Reparaturprozesse stattfinden.

Die Ganzkörperkältetherapie ist somit kein Wundermittel, sondern kann als ein Baustein verstanden werden, der dem Körper hilft, seine Selbstregulationskräfte zu reaktivieren.

Was die Forschung zeigt

Die wissenschaftliche Untersuchung der Ganzkörperkältetherapie ist ein dynamisches Feld, doch die Datenlage speziell zur Prävention von Erkältungskrankheiten ist noch begrenzt. Die meisten Studien konzentrieren sich auf Sportler, Menschen mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen oder neurologischen Beschwerden. Dennoch lassen sich aus der vorhandenen Forschung vorsichtige Hypothesen für die Immunmodulation ableiten. Es ist wichtig, die Ergebnisse und deren Grenzen genau zu betrachten.

Eine Untersuchung an gesunden Männern analysierte beispielsweise die Auswirkungen von zehn Sitzungen Ganzkörperkälte auf verschiedene Blutwerte [3]. Dabei wurde unter anderem die Konzentration von Interleukin-6 (IL-6) gemessen, einem Zytokin, das sowohl entzündungsfördernde als auch entzündungshemmende Rollen spielen kann. Die Studie beobachtete Veränderungen in der Konzentration dieses Botenstoffs, was auf eine mögliche Modulation von Entzündungsreaktionen durch die Kälteanwendungen hindeuten könnte. Gleichzeitig zeigte sich eine Veränderung bei der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen. Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass serielle Kälteanwendungen das Immunsystem beeinflussen. Die Übertragbarkeit auf Personen mit Infektanfälligkeit ist jedoch unklar, da die Teilnehmer gesund waren.

Eine andere Studie konzentrierte sich auf den oxidativen Stress, einen Faktor, der wie beschrieben die Immunfunktion schwächen kann. Hier wurde bei gesunden Männern nach einer Serie von Kälteanwendungen eine signifikante Zunahme der antioxidativen Gesamtkapazität des Körpers festgestellt [2]. Dies legt nahe, dass der Körper als Anpassungsreaktion auf den wiederholten Kältereiz seine eigenen Schutzmechanismen gegen zellulären Stress verstärkt. Ein besser vor oxidativem Stress geschützter Organismus könnte theoretisch auch eine robustere Immunantwort aufweisen.

Übersichtsarbeiten, die den Wissensstand zusammenfassen, betonen oft den potenziellen Einfluss der Kryotherapie auf Entzündungsmarker [7]. Diese Effekte werden vor allem im Kontext von Regeneration nach dem Sport oder bei rheumatischen Erkrankungen diskutiert, doch die zugrundeliegenden Mechanismen sind auch für das allgemeine Immungeschehen relevant.

Die Grenzen der aktuellen Forschung müssen jedoch klar benannt werden. Viele Studien haben kleine Teilnehmerzahlen, kurze Beobachtungszeiträume und untersuchen oft nur eine sehr spezifische Gruppe wie junge, männliche Athleten [6]. Zudem ist es schwierig, Placebo-kontrollierte Doppelblindstudien durchzuführen, da die Teilnehmer die Kälteanwendung deutlich spüren. Die Forschungsergebnisse sind daher oft als explorativ zu betrachten und nicht als endgültiger Beweis. Sie liefern jedoch plausible physiologische Erklärungsmodelle, warum viele Menschen subjektiv von einer verbesserten Widerstandskraft nach regelmäßigen Kälteanwendungen berichten.

Risiken und Kontraindikationen der Kältetherapie

Obwohl die Ganzkörperkältetherapie eine sichere Anwendung ist, ist sie nicht für jeden geeignet. Eine sorgfältige Prüfung von möglichen Gegenanzeigen ist vor der ersten Sitzung unerlässlich. Personen mit den folgenden Erkrankungen oder Zuständen sollten von einer Anwendung absehen:

  • Akute fieberhafte Infekte oder eine beginnende Erkältung. Die Anwendung sollte präventiv und nicht im akuten Krankheitsfall erfolgen.
  • Schwere, unbehandelte Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Herzinfarkt in den letzten sechs Monaten, instabile Angina Pectoris, dekompensierte Herzinsuffizienz).
  • Unbehandelter Bluthochdruck.
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) in fortgeschrittenem Stadium.
  • Raynaud-Syndrom (Weißfingerkrankheit).
  • Thrombosen oder Venenentzündungen.
  • Schwere Anämie.
  • Kälteallergie.
  • Offene Wunden oder schwere Hauterkrankungen im Anwendungsbereich.
  • Schwangerschaft.

Vor deiner ersten Anwendung führen wir ein ausführliches Aufklärungsgespräch, um sicherzustellen, dass die Kryotherapie für dich geeignet ist. Es ist wichtig, dass Schmuck und Piercings abgelegt werden und die Haut vollständig trocken ist, um Erfrierungen an diesen Stellen zu vermeiden.

Häufige Fragen

Was genau ist eine Ganzkörperkältetherapie?

Bei der Ganzkörperkältetherapie begibst Du dich für etwa drei Minuten in eine Kryotherapie mit trockener Kälte von -110 °C. Du trägst dabei Badekleidung sowie Schutz für Hände, Füße, Ohren und Mund. Der kurze, intensive Kältereiz soll körpereigene Anpassungs- und Regulationsprozesse anstoßen.

Kann die Kältetherapie eine Erkältung heilen?

Nein, die Ganzkörperkältetherapie ist keine Behandlung für eine akute Erkältung und ersetzt keine ärztliche Therapie. Sie ist eine unterstützende Maßnahme, die präventiv eingesetzt werden kann, um die körpereigenen Regulationsmechanismen und die Widerstandsfähigkeit zu trainieren. Bei einem akuten fieberhaften Infekt darf die Anwendung nicht durchgeführt werden.

Wie oft sollte ich zur Kälteanwendung kommen?

Die Anwendungshäufigkeit ist sehr individuell und hängt von deinen Zielen und deiner körperlichen Reaktion ab. Für einen initialen Trainingseffekt werden oft Serien von 10 bis 20 Anwendungen in relativ kurzem Abstand empfohlen. Zur Aufrechterhaltung berichten viele Gäste von positiven Effekten bei einer Regelmäßigkeit von ein bis zwei Anwendungen pro Woche oder alle zwei Wochen.

Ist die extreme Kälte nicht gefährlich?

Die Anwendung ist bei korrekter Durchführung und unter Ausschluss von Kontraindikationen sehr sicher. Die Kälte ist extrem trocken, was sie deutlich erträglicher macht als feuchte Kälte. Die kurze Aufenthaltsdauer von nur wenigen Minuten verhindert ein Auskühlen des Körperkerns. Unser geschultes Personal überwacht dich während der gesamten Anwendung.

Was muss ich zur Anwendung mitbringen?

Du benötigst lediglich trockene Badekleidung (Bikini, Badeanzug oder Badehose). Handschuhe, Schuhe, einen Mund-Nasen-Schutz und ein Stirnband zum Schutz der Ohren stellen wir dir zur Verfügung. Wichtig ist, dass deine Haut und Haare vor der Anwendung komplett trocken sind.

Sind die Effekte der Ganzkörperkältetherapie wissenschaftlich bewiesen?

Die Forschung zu den Effekten der Ganzkörperkältetherapie ist vielversprechend, aber noch nicht abgeschlossen, insbesondere was die Prävention von Infekten betrifft. Es gibt Studien, die auf positive Einflüsse auf Entzündungsmarker und den antioxidativen Status hindeuten [2, 3, 7]. Diese Effekte liefern plausible Erklärungsmodelle, ersetzen aber noch keinen abschließenden wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweis für dieses spezielle Anwendungsfeld.

Spüre ich sofort einen Effekt?

Viele Gäste berichten direkt nach der Anwendung von einem Gefühl der Frische, Wachheit und Energie. Langfristige Effekte, wie eine potenziell verbesserte Widerstandskraft gegenüber Infekten, entwickeln sich in der Regel erst nach einer Serie von wiederholten Anwendungen. Der Körper benötigt Zeit, um sich an den Reiz anzupassen und seine Regulationssysteme zu trainieren.

Kältetherapie in Memmingen

Die Ganzkörperkältetherapie bei Kryotherapie (Cryo) Memmingen ist eine kurze, trockene Kälteanwendung bei bis zu –110 °C. Eine Sitzung dauert rund drei Minuten. Wer Kältetherapie bei häufige Erkältungen begleitend nutzen möchte, klärt die Eignung vorab ärztlich ab. Unsere Anwendung ersetzt keine Behandlung, sie kann sie im Alltag ergänzen.

Wie eine Sitzung genau abläuft, was Du mitbringst und worauf Du direkt danach achtest, steht im Ablauf der Kältetherapie. Welche Effekte in Studien und Erfahrungsberichten diskutiert werden, findest Du unter mögliche Wirkungen der Kältetherapie. Gegenanzeigen sammeln wir in den wichtigen Hinweisen.

Regelmäßige Kältetherapie ist planbar: Einzelsitzung, Karten oder Flatrate stehen in den Preisen. Fragen zur Ganzkörperkältetherapie beantworten wir gern persönlich.

Studien und Quellen

Diese peer-reviewten Publikationen bilden die Grundlage der im Text beschriebenen Studienlage. Sie zeigen mögliche Effekte, keine gesicherte Heilwirkung. Jeder Titel führt zur Fundstelle in der medizinischen Datenbank PubMed.

  1. [1] Cryotherapy in inflammatory rheumatic diseases: a systematic review

    Guillot X, Tordi N, Mourot L, Demougeot C, Dugue B, Prati C, Wendling D (2014), Expert Review of Clinical Immunology. Systematische Übersicht zu Kälteanwendungen bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.

  2. [2] Whole-body cryostimulation as an effective method of reducing oxidative stress in healthy men

    Stanek A, Cholewka A, Wielkoszynski T, Romuk E, Sieron K, Sieron A (2016), Advances in Clinical and Experimental Medicine. Untersuchung von Markern des oxidativen Stresses nach Kälteserien.

  3. [3] Do sessions of cryostimulation have influence on white blood cell count, level of IL6 and total oxidative and antioxidative status in healthy men?

    Lubkowska A, Szygula Z, Klimek AJ, Torii M (2010), European Journal of Applied Physiology. Messung von Leukozyten, Interleukin-6 und antioxidativem Status bei gesunden Männern.

  4. [4] Whole-body cryostimulation (cryotherapy) provides benefits for fatigue and functional status in multiple sclerosis patients

    Miller E, Kostka J, Wlodarczyk T, Dugue B (2016), Acta Neurologica Scandinavica. Untersuchung zu Fatigue und funktionellem Status bei Multipler Sklerose.

  5. [5] Whole- and partial-body cryostimulation/cryotherapy: Current technologies and practical applications

    Bouzigon R, Grappe F, Ravier G, Dugue B (2016), Journal of Thermal Biology. Übersicht zu Technik, Protokollen und Anwendungsfeldern der Ganzkörperkälte.

  6. [6] Whole-body cryotherapy: empirical evidence and theoretical perspectives

    Bleakley CM, Bieuzen F, Davison GW, Costello JT (2014), Open Access Journal of Sports Medicine. Kritische Einordnung der Datenlage und der physiologischen Erklärungsmodelle.

  7. [7] Whole-Body Cryotherapy in Athletes: From Therapy to Stimulation. An Updated Review of the Literature

    Lombardi G, Ziemann E, Banfi G (2017), Frontiers in Physiology. Review zu Effekten auf Entzündungs-, Muskel- und Stoffwechselmarker bei Sportlern.

  8. [8] Whole-body cryotherapy in athletes

    Banfi G, Lombardi G, Colombini A, Melegati G (2010), Sports Medicine. Frühe Übersichtsarbeit zu Anwendung und Sicherheitsaspekten im Sport.