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Fachlich geprüft von Helga Maria Freitag – medizinische Fußpflege / Podologin, sektorale Heilpraktikerin für Podologie und Fachexpertin für Kryotherapie / Kältetherapie
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Der Tag war lang, die Gedanken kommen zur Ruhe, das Schlafzimmer liegt in vollkommener Stille. Doch die Stille ist nicht still. Da ist es wieder, dieses hohe, feine Pfeifen, das nur du hörst. Mal schwillt es an, mal zieht es sich zurück, aber es ist immer präsent. Ein unsichtbarer Begleiter, der die Konzentration am Tag stiehlt und den Schlaf in der Nacht raubt. Dieses Szenario kennen Millionen von Menschen. Es ist der Beginn einer oft langen und frustrierenden Reise auf der Suche nach Linderung. Viele Wege werden beschritten, von ärztlicher Diagnostik bis hin zu Entspannungsübungen. Ein Ansatz, der in diesem Kontext zunehmend auf wissenschaftliches Interesse stößt, ist die systemische Anwendung von extremer Kälte. Wir beleuchten hier, was Tinnitus aus physiologischer Sicht bedeutet und welche Rolle eine Ganzkörperkältetherapie in einem umfassenden Regenerationskonzept spielen könnte.
Wenn die Stille zum Lärm wird: Das Phänomen Tinnitus verstehen
Tinnitus ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom. Es beschreibt die Wahrnehmung eines Geräusches, für das es keine äußere Schallquelle gibt. Betroffene beschreiben es als Pfeifen, Rauschen, Summen, Zischen oder Klingeln. Die Intensität und Tonhöhe können variieren, von einem kaum wahrnehmbaren Hintergrundgeräusch bis zu einer Lautstärke, die das gesamte Hörerlebnis dominiert und den Alltag massiv beeinträchtigt.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen dem objektiven und dem subjektiven Tinnitus. Der sehr seltene objektive Tinnitus hat eine körpereigene, messbare Schallquelle, etwa durch Strömungsgeräusche in Blutgefäßen oder Muskelzuckungen im Mittelohr. Die überwältigende Mehrheit der Fälle, über 99 Prozent, betrifft jedoch den subjektiven Tinnitus. Hier entsteht die Geräuschwahrnehmung im Gehirn selbst. Es handelt sich um eine fehlerhafte Verarbeitung akustischer Signale. Man kann es sich wie ein Phantomschmerz des Ohres vorstellen: Das Gehirn generiert eine Wahrnehmung, obwohl der ursprüngliche Reiz fehlt oder verändert ist. Diese neuronale Hyperaktivität in den Hörbahnen ist der eigentliche Kern des Problems.
Die vielfältigen Wege zum Ohrgeräusch: Mögliche Ursachen
Die Entstehung eines Tinnitus ist komplex und oft multifaktoriell. Es gibt selten die eine, klare Ursache. Stattdessen wirken meist mehrere Faktoren zusammen, die das empfindliche Gleichgewicht des Hörsystems stören. Eine umfassende ärztliche Abklärung ist daher der erste und wichtigste Schritt, um behandelbare Grunderkrankungen zu identifizieren.
Zu den häufigsten Auslösern und Risikofaktoren gehören:
- Schädigungen des Innenohrs: Lärmbelastung ist eine der Hauptursachen. Ein lauter Knall (Knalltrauma) oder langanhaltender Lärm am Arbeitsplatz oder in der Freizeit können die feinen Haarsinneszellen im Innenohr schädigen. Diese Zellen wandeln Schallwellen in elektrische Signale für das Gehirn um. Werden sie geschädigt, können sie fehlerhafte Signale senden, die das Gehirn als Tinnitus interpretiert. Auch der natürliche Alterungsprozess (Presbyakusis) führt zu einem Verschleiß dieser Zellen.
- Stress und psychische Belastung: Chronischer Stress führt zu einer dauerhaften Aktivierung des sympathischen Nervensystems. Die Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol kann die Durchblutung im Innenohr beeinträchtigen und die neuronale Erregbarkeit im Gehirn steigern. Viele Betroffene berichten, dass ihr Tinnitus in Stressphasen lauter und präsenter wird.
- Durchblutungsstörungen: Das Innenohr ist ein sehr feines und empfindliches Organ, das eine exzellente Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen benötigt. Erkrankungen, die die kleinen Blutgefäße betreffen, wie Bluthochdruck, Arteriosklerose oder Stoffwechselstörungen, können die Funktion des Innenohrs beeinträchtigen.
- Strukturelle Probleme: Funktionsstörungen der Halswirbelsäule (HWS-Syndrom) oder des Kiefergelenks (Craniomandibuläre Dysfunktion, CMD) können über Muskelverspannungen und Nervenirritationen einen Tinnitus auslösen oder verstärken.
- Entzündliche Prozesse: Obwohl weniger häufig, können auch chronische Entzündungen im Körper eine Rolle spielen. Systemische Entzündungsreaktionen können potenziell auch die feinen Strukturen des Hörsystems oder die zugehörigen Nervenbahnen beeinflussen.
Diese Liste verdeutlicht, dass Tinnitus oft ein systemisches Geschehen ist, das weit über das Ohr hinausgeht. Es ist ein Signal, dass im Körper ein Ungleichgewicht entstanden ist.
Der Weg zur Klarheit: Ärztliche Diagnostik und konventionelle Therapien
Da die Ursachen so vielfältig sind, ist eine gründliche Untersuchung durch eine Hals-Nasen-Ohren-Ärztin oder einen Arzt unerlässlich. Niemals sollte eine Selbstdiagnose oder ein reiner Fokus auf alternative Maßnahmen an erster Stelle stehen. Die ärztliche Diagnostik umfasst typischerweise eine detaillierte Anamnese, eine Untersuchung der Ohren, verschiedene Hörtests (Tonaudiometrie, Sprachaudiometrie) und eine Tinnitus-Analyse, bei der Lautstärke und Frequenz des Ohrgeräusche bestimmt werden. Je nach Verdacht können bildgebende Verfahren wie MRT oder CT sowie Untersuchungen durch andere Fachdisziplinen wie Orthopädie, Neurologie oder Zahnmedizin hinzukommen.
Die etablierten Therapien zielen meist darauf ab, den Leidensdruck zu senken und den Umgang mit dem Geräusch zu erlernen. Eine Heilung im Sinne eines "Abschaltens" ist oft nicht möglich. Zu den bewährten Ansätzen zählen:
- Tinnitus-Retraining-Therapie (TRT): Ein kombiniertes Konzept aus psychologischer Beratung (Counseling) und einer Geräuschtherapie. Ziel ist es, die emotionale und kognitive Bewertung des Tinnitus zu verändern, sodass das Gehirn lernt, das Geräusch als unwichtig einzustufen und aus der bewussten Wahrnehmung auszublenden.
- Akustische Stimulation: Sogenannte Noiser oder Rauscher, kleine Geräte, die einem Hörgerät ähneln, erzeugen ein leises, breitbandiges Rauschen. Dieses angenehme Geräusch soll vom Tinnitus ablenken und dem Gehirn helfen, seine Überaktivität zu reduzieren.
- Hörgeräte: Bei gleichzeitig bestehendem Hörverlust können Hörgeräte den Tinnitus oft lindern, da sie die Wahrnehmung von Umgebungsgeräuschen verbessern und das Gehirn dadurch weniger auf das innere Geräusch fokussiert ist.
- Physiotherapie und manuelle Therapie: Bei einem Zusammenhang mit HWS- oder Kieferproblemen können gezielte Behandlungen Verspannungen lösen und die Funktionalität verbessern.
Was die Forschung zeigt
Es gibt aktuell keine direkten klinischen Studien, die die Wirkung einer Ganzkörperkältetherapie spezifisch bei Tinnitus untersucht haben. Die wissenschaftliche Betrachtung stützt sich daher auf Analogieschlüsse aus der Grundlagenforschung und Studien zu anderen Beschwerdebildern. Der Fokus liegt dabei auf den systemischen Effekten der Kälte auf Entzündungen, oxidativen Stress und das Nervensystem, da diese Prozesse, wie oben beschrieben, bei der Entstehung oder Aufrechterhaltung eines Tinnitus eine Rolle spielen könnten.
Mehrere Untersuchungen deuten darauf hin, dass serielle Kälteanwendungen Einfluss auf Entzündungsmarker im Körper nehmen können. Eine Studie an gesunden Männern zeigte beispielsweise Veränderungen bei den Leukozyten (weiße Blutkörperchen) und beim Interleukin-6 (IL-6), einem wichtigen Botenstoff bei Entzündungsreaktionen [1]. Solche Ergebnisse werden auch in Übersichtsarbeiten zu den Effekten bei Sportlern diskutiert, wo die Modulation von Entzündungsprozessen zur schnelleren Regeneration beitragen soll [7]. Eine systematische Übersichtsarbeit zu Kälteanwendungen bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen kommt ebenfalls zu dem Schluss, dass Kälte potenziell entzündungshemmende und schmerzlindernde Effekte haben kann [3]. Daraus lässt sich vorsichtig die Hypothese ableiten: Sollte einem Tinnitus eine unterschwellige, systemische Entzündungskomponente zugrunde liegen, könnte eine Ganzkörperkältetherapie hier möglicherweise regulierend eingreifen.
Ein weiterer interessanter Aspekt ist der oxidative Stress. Dieser entsteht, wenn im Körper ein Ungleichgewicht zwischen freien Radikalen und antioxidativen Schutzsystemen herrscht. Oxidativer Stress kann Zellen schädigen und wird mit zahlreichen Alterungs- und Krankheitsprozessen in Verbindung gebracht. Studien haben gezeigt, dass wiederholte Ganzkörperkälteanwendungen die antioxidative Kapazität des Körpers steigern und Marker für oxidativen Stress bei gesunden Männern reduzieren können [1, 4]. Da die empfindlichen Haarsinneszellen im Innenohr anfällig für oxidative Schäden sind, könnte eine Verbesserung des antioxidativen Status theoretisch einen protektiven oder unterstützenden Effekt haben.
Es ist jedoch essenziell, die Grenzen dieser Forschung zu betonen. Die zitierten Studien wurden nicht mit Tinnitus-Patienten durchgeführt. Die Teilnehmer waren meist gesunde junge Männer, Sportler oder Personen mit rheumatischen Erkrankungen [1, 3, 4, 7]. Die Stichproben waren oft klein und die Beobachtungszeiträume kurz. Die genauen Mechanismen sind komplex und nicht vollständig verstanden [6]. Die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf das komplexe Geschehen eines chronischen Tinnitus ist daher rein hypothetisch und wissenschaftlich nicht belegt. Die Anwendung von Kryotherapie (Cryo) bei Tinnitus basiert auf diesen physiologischen Überlegungen und den positiven Erfahrungsberichten von Anwendern, nicht auf spezifischer Evidenz für dieses Symptom.
Ganzkörperkältetherapie: Ein möglicher Baustein im Gesamtkonzept
Aus den wissenschaftlichen Beobachtungen und physiologischen Überlegungen ergeben sich mehrere Hypothesen, wie eine Ganzkörperkältetherapie bei Tinnitus unterstützend wirken könnte. Es handelt sich hierbei um eine Wellness- und Regenerationsanwendung, die ein ärztlich betreutes Gesamtkonzept ergänzen, aber niemals ersetzen kann.
1. Modulation von Entzündungsprozessen: Der starke Kältereiz auf der Hautoberfläche löst eine komplexe neuroendokrine Reaktion aus. Wie die Forschung andeutet, kann dies systemische Entzündungsparameter beeinflussen [1, 3, 7]. Wenn beim individuellen Tinnitus chronische, niedriggradige Entzündungen eine Rolle spielen, könnte die Kryotherapie hier einen regulierenden Impuls setzen. 2. Einfluss auf das vegetative Nervensystem: Der Kälteschock aktiviert kurzfristig den Sympathikus, gefolgt von einer länger anhaltenden parasympathischen Gegenregulation. Der Parasympathikus ist für Entspannung und Regeneration zuständig. Da Tinnitus oft mit Stress und einer sympathikotonen (angespannten) Stoffwechsellage einhergeht, könnte die Kältetherapie helfen, dieses Gleichgewicht wieder in Richtung Entspannung zu verschieben. 3. Verbesserung der Mikrozirkulation: Die Kälte führt zunächst zu einer Verengung der peripheren Blutgefäße (Vasokonstriktion). Nach der Anwendung kommt es zu einer reaktiven, starken Erweiterung der Gefäße (Vasodilatation). Dieser "Gefäßtrainingseffekt" kann die Durchblutung im gesamten Körper anregen, potenziell auch in den feinsten Kapillaren, die das Innenohr versorgen. 4. Ausschüttung von Endorphinen und Neurotransmittern: Die extreme Kälte wird vom Körper als intensiver Reiz wahrgenommen, auf den er unter anderem mit der Ausschüttung von Endorphinen ("Glückshormonen") und Noradrenalin reagiert. Dies kann zu einer unmittelbaren Verbesserung der Stimmung, einer Schmerzreduktion und einer erhöhten mentalen Wachheit führen. Für Tinnitus-Betroffene kann allein diese Unterbrechung des negativen Kreislaufs aus Geräusch, Stress und Niedergeschlagenheit eine wertvolle Entlastung sein.
In unserem Studio in Memmingen nutzen wir die Ganzkörperkältetherapie, um genau diese regenerativen Prozesse im Körper anzustoßen. Viele unserer Gäste, die auch von Ohrgeräuschen berichten, empfinden die Anwendung als wohltuend, da sie eine spürbare Entspannung und eine Verschiebung der Wahrnehmung bewirkt, weg vom störenden Geräusch und hin zu einem angenehmen Körpergefühl.
Kältetherapie bei Tinnitus: Der Ablauf und wichtige Hinweise
Eine Sitzung in unserer Ganzkörperkältekammer bei -110 °C dauert nur rund drei Minuten. In dieser kurzen Zeit wird die Hauttemperatur stark abgesenkt, während die Körperkerntemperatur stabil bleibt. Du betrittst die Kammer in Badekleidung, mit Handschuhen, Socken, Schuhen und einem Mund-Nasen-Schutz, um die empfindlichen Körperstellen zu schützen.
Gerade bei Tinnitus ist es wichtig, bestimmte Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Die Ganzkörperkältetherapie ist eine intensive Anwendung und nicht für jeden geeignet. Absolute Kontraindikationen sind unter anderem:
- unbehandelter Bluthochdruck
- kürzlich erlittener Herzinfarkt oder Schlaganfall
- schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- akute fieberhafte Infekte
- Kälteallergie (Kälteurtikaria)
- Raynaud-Syndrom in schwerer Ausprägung
Da Tinnitus mitunter auf vaskulären Problemen beruhen kann, ist eine vorherige ärztliche Abklärung deines Gesundheitszustandes besonders wichtig. Wir führen vor der ersten Anwendung stets ein ausführliches Aufklärungsgespräch durch, um mögliche Risiken auszuschließen. Die Kryotherapie bei uns ist eine Wellnessanwendung zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens und zur Unterstützung der Regeneration. Sie stellt keine medizinische Behandlung dar und ersetzt keinesfalls den Rat und die Therapie durch eine Ärztin oder einen Arzt. Für viele Menschen im Unterallgäu ist sie jedoch ein fester Bestandteil ihrer Gesundheitsvorsorge geworden.
Häufige Fragen
Wie oft sollte ich die Kältetherapie bei Tinnitus anwenden?
Eine pauschale Empfehlung gibt es nicht, da die Reaktion sehr individuell ist. Viele Anwender beginnen mit einer initialen Serie von zehn bis zwanzig Anwendungen in einem relativ kurzen Zeitraum, um einen nachhaltigen Effekt anzustoßen. Danach können regelmäßige einzelne Sitzungen zur Aufrechterhaltung des Wohlbefindens sinnvoll sein.
Ist die Ganzkörperkältetherapie eine anerkannte Behandlung für Tinnitus?
Nein. Die Ganzkörperkältetherapie ist keine medizinisch anerkannte Therapieform für Tinnitus. Sie ist als komplementäre Wellness- und Regenerationsmaßnahme zu verstehen, die bestehende ärztliche Behandlungen unterstützen kann, aber nicht ersetzt.
Kann die Kälte meinen Tinnitus verschlimmern?
Dies ist sehr unwahrscheinlich. Die meisten Nutzer berichten von einer neutralen oder positiven Wirkung auf die Wahrnehmung des Geräusches. In extrem seltenen Fällen sind individuelle Reaktionen denkbar, weshalb es wichtig ist, auf den eigenen Körper zu hören und die Anwendung bei Unwohlsein abzubrechen.
Was spüre ich direkt nach der Kälteanwendung?
Unmittelbar nach den drei Minuten in der Kälte spürst du oft ein angenehmes Kribbeln am ganzen Körper. Viele beschreiben ein Gefühl von Frische, Klarheit und Leichtigkeit. Die durch die Endorphinausschüttung bedingte positive Stimmung kann mehrere Stunden anhalten.
Ersetzt die Kältetherapie den Arztbesuch?
Auf keinen Fall. Die erste und wichtigste Maßnahme bei jedem Tinnitus ist die Abklärung der Ursachen durch eine Fachärztin oder einen Facharzt. Nur so können behandelbare Grunderkrankungen erkannt und eine fundierte Therapiestrategie entwickelt werden. Die Kryotherapie kann diesen Weg begleiten, aber niemals einleiten oder ersetzen.
Kältetherapie in Memmingen
Die Ganzkörperkältetherapie bei Kryotherapie (Cryo) Memmingen ist eine kurze, trockene Kälteanwendung bei bis zu –110 °C. Eine Sitzung dauert rund drei Minuten. Wer Kältetherapie bei Tinnitus begleitend nutzen möchte, klärt die Eignung vorab ärztlich ab. Unsere Anwendung ersetzt keine Behandlung, sie kann sie im Alltag ergänzen.
Wie eine Sitzung genau abläuft, was Du mitbringst und worauf Du direkt danach achtest, steht im Ablauf der Kältetherapie. Welche Effekte in Studien und Erfahrungsberichten diskutiert werden, findest Du unter mögliche Wirkungen der Kältetherapie. Gegenanzeigen sammeln wir in den wichtigen Hinweisen.
Regelmäßige Kältetherapie ist planbar: Einzelsitzung, Karten oder Flatrate stehen in den Preisen. Fragen zur Ganzkörperkältetherapie beantworten wir gern persönlich.
Studien und Quellen
Diese peer-reviewten Publikationen bilden die Grundlage der im Text beschriebenen Studienlage. Sie zeigen mögliche Effekte, keine gesicherte Heilwirkung. Jeder Titel führt zur Fundstelle in der medizinischen Datenbank PubMed.
- [1] Do sessions of cryostimulation have influence on white blood cell count, level of IL6 and total oxidative and antioxidative status in healthy men?
Lubkowska A, Szygula Z, Klimek AJ, Torii M (2010), European Journal of Applied Physiology. Messung von Leukozyten, Interleukin-6 und antioxidativem Status bei gesunden Männern.
- [2] Whole-body cryostimulation (cryotherapy) provides benefits for fatigue and functional status in multiple sclerosis patients
Miller E, Kostka J, Wlodarczyk T, Dugue B (2016), Acta Neurologica Scandinavica. Untersuchung zu Fatigue und funktionellem Status bei Multipler Sklerose.
- [3] Cryotherapy in inflammatory rheumatic diseases: a systematic review
Guillot X, Tordi N, Mourot L, Demougeot C, Dugue B, Prati C, Wendling D (2014), Expert Review of Clinical Immunology. Systematische Übersicht zu Kälteanwendungen bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.
- [4] Whole-body cryostimulation as an effective method of reducing oxidative stress in healthy men
Stanek A, Cholewka A, Wielkoszynski T, Romuk E, Sieron K, Sieron A (2016), Advances in Clinical and Experimental Medicine. Untersuchung von Markern des oxidativen Stresses nach Kälteserien.
- [5] Whole- and partial-body cryostimulation/cryotherapy: Current technologies and practical applications
Bouzigon R, Grappe F, Ravier G, Dugue B (2016), Journal of Thermal Biology. Übersicht zu Technik, Protokollen und Anwendungsfeldern der Ganzkörperkälte.
- [6] Whole-body cryotherapy: empirical evidence and theoretical perspectives
Bleakley CM, Bieuzen F, Davison GW, Costello JT (2014), Open Access Journal of Sports Medicine. Kritische Einordnung der Datenlage und der physiologischen Erklärungsmodelle.
- [7] Whole-Body Cryotherapy in Athletes: From Therapy to Stimulation. An Updated Review of the Literature
Lombardi G, Ziemann E, Banfi G (2017), Frontiers in Physiology. Review zu Effekten auf Entzündungs-, Muskel- und Stoffwechselmarker bei Sportlern.
- [8] Whole-body cryotherapy in athletes
Banfi G, Lombardi G, Colombini A, Melegati G (2010), Sports Medicine. Frühe Übersichtsarbeit zu Anwendung und Sicherheitsaspekten im Sport.