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Fachlich geprüft von Helga Maria Freitag – medizinische Fußpflege / Podologin, sektorale Heilpraktikerin für Podologie und Fachexpertin für Kryotherapie / Kältetherapie
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Mitten in der Nacht, hellwach
Es ist drei Uhr morgens. Wieder einmal bist du schweißgebadet aufgewacht, das Herz rast, die Decke fühlt sich an wie ein schwerer, feuchter Mantel. An Schlaf ist nicht mehr zu denken. Die Gedanken kreisen. Am Tag überfällt dich aus heiterem Himmel eine Hitzewelle, die dir die Röte ins Gesicht treibt, gefolgt von einem fröstelnden Gefühl. Du fühlst dich fremd im eigenen Körper, die Stimmung schwankt, die Konzentration lässt nach und die Gelenke schmerzen morgens mehr als früher. Wenn dir diese oder ähnliche Situationen bekannt vorkommen, bist du nicht allein. Du befindest dich wahrscheinlich in den Wechseljahren, einer natürlichen Lebensphase, die den weiblichen Körper vor tiefgreifende Herausforderungen stellt. Es ist eine Zeit des Umbruchs, die aber auch die Chance bietet, neue Wege für das eigene Wohlbefinden zu entdecken. Dieser Artikel beleuchtet die physiologischen Hintergründe der Wechseljahre und erklärt, wie eine begleitende Ganzkörperkältetherapie ein wertvoller Baustein in einem ganzheitlichen Konzept sein kann, um diese Phase selbstbestimmter und mit mehr Lebensqualität zu gestalten.
Die biologische Zäsur: Was im Körper passiert
Die Wechseljahre, medizinisch als Klimakterium bezeichnet, sind keine Krankheit, sondern ein natürlicher biologischer Prozess. Im Zentrum dieses Geschehens steht die nachlassende Funktion der Eierstöcke. Über Jahre und Jahrzehnte hinweg haben sie Östrogen und Progesteron produziert, die beiden zentralen weiblichen Geschlechtshormone. Sie steuerten nicht nur den Monatszyklus und die Fruchtbarkeit, sondern beeinflussten unzählige Prozesse im gesamten Organismus.
Mit zunehmendem Alter, meist beginnend ab Mitte 40, nimmt die Hormonproduktion langsam ab. Der Vorrat an Eizellen neigt sich dem Ende zu, die Eisprünge werden seltener und bleiben schließlich ganz aus. Dieser Rückgang der Hormonspiegel ist keine plötzliche Veränderung, sondern ein schleichender Prozess, der sich über mehrere Jahre erstrecken kann. Der Körper muss sich an ein neues hormonelles Gleichgewicht anpassen.
Diese hormonelle Umstellung hat weitreichende Konsequenzen. Östrogenrezeptoren finden sich in fast allen Geweben und Organen: im Gehirn, in den Knochen, in der Haut, in den Blutgefäßen und im Herzen. Sinkt der Östrogenspiegel, geraten diese Systeme aus ihrem gewohnten Takt. Eine zentrale Schaltstelle ist der Hypothalamus im Gehirn, der unter anderem für die Regulierung der Körpertemperatur zuständig ist. Durch die hormonellen Schwankungen kann es hier zu Fehlinterpretationen kommen. Der Hypothalamus nimmt fälschlicherweise eine Überhitzung des Körpers an und leitet Gegenmaßnahmen ein: Die Blutgefäße in der Haut weiten sich schlagartig, um Wärme abzugeben, was du als Hitzewallung spürst. Gleichzeitig wird die Schweißproduktion hochgefahren. Auch Neurotransmitter wie Serotonin und Dopamin, die unsere Stimmung und unseren Antrieb regulieren, geraten durch den Östrogenmangel aus der Balance, was zu Stimmungsschwankungen und depressiven Verstimmungen beitragen kann.
Ein Kaleidoskop an Beschwerden
Die Symptome der Wechseljahre sind so individuell wie die Frau, die sie erlebt. Während manche Frauen kaum etwas bemerken, leiden andere unter einer Vielzahl von Beschwerden, die ihre Lebensqualität erheblich einschränken können. Das Beschwerdebild ist breit gefächert und lässt sich in verschiedene Kategorien einteilen.
Die bekanntesten sind die vasomotorischen Symptome:
- Hitzewallungen: Plötzlich aufsteigende Hitzewellen, die sich vom Brustkorb über Hals und Gesicht ausbreiten, oft begleitet von starkem Herzklopfen und Hautrötungen.
- Nachtschweiß: Nächtliche Schweißausbrüche, die so stark sein können, dass die Nachtwäsche und sogar das Bettlaken gewechselt werden müssen. Sie sind eine häufige Ursache für gravierende Schlafstörungen.
Psychische und kognitive Veränderungen sind ebenfalls sehr verbreitet:
- Schlafstörungen: Neben dem Nachtschweiß führen auch die hormonellen Veränderungen selbst oft zu Ein- und Durchschlafproblemen.
- Stimmungsschwankungen: Eine erhöhte Reizbarkeit, Ängstlichkeit, nervöse Unruhe und eine Neigung zu depressiven Verstimmungen sind typisch.
- Konzentrationsprobleme und Vergesslichkeit: Viele Frauen berichten über einen sogenannten "Brain Fog", ein Gefühl, wie benebelt zu sein und sich schlecht konzentrieren zu können.
Hinzu kommen körperliche Veränderungen:
- Trockenheit von Haut und Schleimhäuten: Der Östrogenmangel führt zu einer dünneren, trockeneren Haut und kann auch die Schleimhäute betreffen.
- Gelenk- und Muskelschmerzen: Östrogen hat eine entzündungshemmende Wirkung. Sein Rückgang kann dazu führen, dass unterschwellige entzündliche Prozesse zunehmen und sich als Schmerzen in Gelenken und Muskeln äußern.
- Veränderung der Körperzusammensetzung: Viele Frauen bemerken eine Gewichtszunahme, obwohl sie ihre Essgewohnheiten nicht geändert haben. Das Körperfett verteilt sich zudem anders, bevorzugt im Bauchbereich.
Die Summe dieser Beschwerden kann zu einem Gefühl des Kontrollverlusts und einer tiefen Verunsicherung führen.
Diagnose, ärztliche Begleitung und etablierte Wege
Wenn du dich in den beschriebenen Symptomen wiederfindest, ist der erste und wichtigste Schritt ein Gespräch mit deiner Gynäkologin oder deinem Gynäkologen. Die Diagnose der Wechseljahre erfolgt in der Regel anhand des typischen Beschwerdebildes und des Alters. Eine Hormonspiegelmessung im Blut kann in bestimmten Fällen sinnvoll sein, ist aber oft nicht zwingend notwendig, da die Werte stark schwanken können.
Die ärztliche Abklärung ist entscheidend, um andere Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen auszuschließen, beispielsweise Schilddrüsenfunktionsstörungen. Gemeinsam mit deiner Ärztin oder deinem Arzt kannst du dann besprechen, welche Behandlungsstrategie für dich die richtige ist.
Zu den etablierten Therapiewegen gehören:
- Anpassungen des Lebensstils: Eine ausgewogene Ernährung, reich an pflanzlichen Östrogenen (Phytoöstrogenen), Kalzium und Vitamin D, sowie regelmäßige Bewegung sind die Basis. Ausdauersport und Krafttraining können helfen, das Gewicht zu regulieren, die Knochen zu stärken und die Stimmung zu heben.
- Pflanzliche Präparate: Extrakte aus Traubensilberkerze, Rotklee oder Soja werden oft zur Linderung leichter bis moderater Beschwerden eingesetzt. Ihre Wirksamkeit ist individuell verschieden.
- Hormonersatztherapie (HET): Bei starken Beschwerden kann die Gabe von bioidentischen Hormonen eine sehr wirksame Option sein. Sie ersetzt die fehlenden Hormone und kann Symptome wie Hitzewallungen und Schlafstörungen oft rasch und deutlich bessern. Die Entscheidung für oder gegen eine HET muss nach einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung gemeinsam mit dem behandelnden Arzt getroffen werden.
Anwendungen wie die Ganzkörperkältetherapie verstehen sich als komplementäre, also ergänzende Maßnahme im Rahmen eines Gesamtkonzepts. Sie ersetzen keine ärztliche Behandlung, können aber dazu beitragen, das Wohlbefinden auf physiologischer Ebene zu unterstützen.
Wie eine Ganzkörperkältetherapie unterstützen kann
Die Idee, den Körper gezielt einem extremen Kältereiz auszusetzen, mag zunächst paradox klingen, gerade wenn man unter Hitzewallungen leidet. Doch die physiologischen Reaktionen, die eine Sitzung in unserer Kryotherapie (Cryo) bei -110 °C auslöst, können an mehreren Punkten ansetzen, die in den Wechseljahren relevant sind. Es geht um eine kurzzeitige, aber intensive Stimulation, die den Organismus zu einer Reihe von Anpassungs- und Regenerationsprozessen anregt.
Ein zentraler Aspekt ist die Regulation des vegetativen Nervensystems und der Thermoregulation. Die plötzliche, trockene Kälte zwingt den Körper, seine Temperaturregulationsmechanismen zu aktivieren. Die Blutgefäße der Haut ziehen sich schlagartig zusammen, um den Wärmeverlust zu minimieren. Nach der Anwendung strömt das wärmere Blut zurück in die Peripherie. Dieses "Training" für die Blutgefäße kann möglicherweise dazu beitragen, die fehlgeleiteten Signale des Hypothalamus, die zu Hitzewallungen führen, zu modulieren und die Reaktion des Körpers auf Temperaturschwankungen zu normalisieren.
Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft entzündliche Prozesse und Schmerzen. Die Wechseljahre gehen oft mit einer Zunahme von stillen Entzündungen ("Silent Inflammation") einher, die Gelenk- und Muskelschmerzen verstärken können. Die Forschung deutet darauf hin, dass Ganzkörperkälteanwendungen Einfluss auf Entzündungsmarker nehmen können [4, 5]. Der intensive Kältereiz kann die Ausschüttung von entzündungshemmenden Botenstoffen fördern und gleichzeitig die Produktion von entzündungsfördernden Zytokinen reduzieren. Dies könnte eine Erklärung dafür sein, warum viele unserer Gäste im Raum Memmingen von einer Linderung ihrer Gelenkbeschwerden nach einer Serie von Kälteanwendungen berichten.
Nicht zu unterschätzen ist der Einfluss auf Stimmung und Schlaf. Die extreme Kälte löst eine starke Reaktion des Körpers aus, zu der auch die Ausschüttung von Endorphinen und Noradrenalin gehört. Endorphine sind als "Glückshormone" bekannt und können für ein Gefühl der Euphorie und des Wohlbefindens nach der Anwendung sorgen. Noradrenalin wirkt aktivierend und kann die Konzentration und den mentalen Fokus verbessern. Dieser neurochemische Cocktail kann helfen, Stimmungstiefs abzufedern und die mentale Resilienz zu stärken. Viele Anwenderinnen berichten zudem von einem tieferen und erholsameren Schlaf in den Nächten nach einer Kryotherapie.
Schließlich gibt es Hinweise auf eine Beeinflussung des Stoffwechsels. Die Veränderungen der Körperzusammensetzung in den Wechseljahren sind für viele Frauen belastend. Beobachtungen aus Studien legen nahe, dass wiederholte Kälteexpositionen Parameter des Stoffwechsels und die Körperzusammensetzung beeinflussen könnten [2]. Die Ganzkörperkältetherapie ist zwar keine Methode zur Gewichtsabnahme, kann aber als unterstützender Baustein neben Bewegung und Ernährung dazu beitragen, den Stoffwechsel zu aktivieren.
Was die Forschung zeigt
Die wissenschaftliche Untersuchung der Ganzkörperkältetherapie ist ein relativ junges Feld, und es ist wichtig, die Ergebnisse mit der gebotenen wissenschaftlichen Vorsicht zu interpretieren. Direkte, groß angelegte Studien, die den Effekt der Kryotherapie spezifisch bei Frauen in den Wechseljahren untersuchen, fehlen bisher. Die vorhandene Forschung konzentriert sich hauptsächlich auf Sportler oder gesunde Probanden. Dennoch lassen sich aus diesen Arbeiten interessante Hypothesen ableiten, die für das Verständnis der potenziellen Wirkmechanismen im Kontext der Wechseljahre relevant sind.
Ein zentraler Ansatzpunkt ist der Einfluss der Kälte auf Entzündungsmarker und oxidativen Stress. Eine Studie untersuchte beispielsweise die Wirkung von zehn Kälteeinheiten auf gesunde Männer und beobachtete Veränderungen bei Markern für oxidativen Stress, einem Prozess, der bei Alterung und chronischen Beschwerden eine Rolle spielt [1]. Eine andere Untersuchung an gesunden Männern zeigte, dass wiederholte Kältestimulationen den Spiegel des Entzündungsbotenstoffs Interleukin-6 (IL-6) sowie den antioxidativen Status des Körpers beeinflussen könnten [5]. Da die Wechseljahre mit einer Zunahme unterschwelliger Entzündungsprozesse verbunden sein können, die zu Gelenkschmerzen und anderen Beschwerden beitragen, ist diese Forschungsrichtung besonders interessant. Die Hypothese lautet, dass die Kältetherapie die körpereigene Fähigkeit zur Regulation von Entzündungen unterstützen könnte.
Ein weiterer Forschungsbereich betrifft Stoffwechsel- und Kreislaufparameter. Eine wissenschaftliche Arbeit, die verschiedene Studien zusammenfasste, beobachtete, dass Ganzkörperkälteanwendungen Einfluss auf die Körperzusammensetzung und verschiedene Stoffwechselwerte haben können [2]. Dies könnte im Hinblick auf die typische Umverteilung des Körperfetts und die verlangsamte Stoffwechselrate in den Wechseljahren von Bedeutung sein. Die Kälte scheint den Körper zu einer Anpassungsleistung zu zwingen, die auch den Energiestoffwechsel betrifft.
Die Grenzen dieser Studien sind jedoch klar zu benennen. Viele Untersuchungen wurden mit kleinen Teilnehmerzahlen durchgeführt, was die statistische Aussagekraft einschränkt. Oft waren die Probanden, wie erwähnt, junge, gesunde Männer oder Athleten [1, 4, 5], sodass die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf Frauen in der Lebensmitte nicht ohne Weiteres gegeben ist. Beobachtungszeiträume sind oft kurz, und es fehlen Langzeitdaten. Zudem sind viele Studien nicht verblindet, das heißt, die Teilnehmer wissen, dass sie eine Kälteanwendung erhalten, was einen Placebo-Effekt nicht ausschließen lässt.
Die Forschung liefert plausible physiologische Erklärungsmodelle dafür, warum eine Ganzkörperkältetherapie bei einigen typischen Beschwerden der Wechseljahre unterstützend wirken könnte. Sie deutet auf mögliche Einflüsse auf Entzündungsregulation, oxidativen Stress und Stoffwechsel hin. Es handelt sich aber um Indizien und Hypothesen, nicht um bewiesene Wirkungen für dieses spezifische Anwendungsfeld. Die positiven Erfahrungsberichte vieler Anwenderinnen stehen im Einklang mit diesen wissenschaftlichen Überlegungen.
Die Anwendung der Kältetherapie: Ablauf und Sicherheit
Eine Sitzung in der Ganzkörperkältekammer ist ein kurzes, aber intensives Erlebnis. Hier bei uns im Studio in Memmingen betrittst du für etwa drei Minuten eine Kammer mit einer trockenen Kälte von -110 °C. Du trägst dabei Badekleidung sowie Schutz für Hände, Füße, Ohren und Mund. Die Kälte ist zwar extrem, wird aber aufgrund der sehr geringen Luftfeuchtigkeit in der Regel als weniger unangenehm empfunden als ein Sprung in eiskaltes Wasser. Während der gesamten Anwendung stehst du unter ständiger Beobachtung.
Die Sicherheit steht an oberster Stelle. Eine Kältetherapie ist eine intensive Anwendung, die nicht für jeden geeignet ist. Es gibt klare Kontraindikationen, die vor der ersten Sitzung abgeklärt werden müssen. Dazu gehören insbesondere:
- Schwere, unbehandelte Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. kürzlicher Herzinfarkt, instabile Angina Pectoris, schwere Herzrhythmusstörungen)
- Unbehandelter Bluthochdruck
- Akute Thrombosen oder Venenentzündungen
- Raynaud-Syndrom in schwerer Ausprägung
- Kälteallergie
- Akute fieberhafte Infekte
- Schwangerschaft
Gerade für Frauen in den Wechseljahren, in denen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt, ist eine vorherige ärztliche Rücksprache unerlässlich. Unsere Anwendung ist eine Wellness- und Regenerationsmaßnahme, die einen gesunden Organismus voraussetzt.
Häufige Fragen
Ist eine Kältetherapie ein Ersatz für eine Hormontherapie?
Nein, auf keinen Fall. Die Ganzkörperkältetherapie ist eine komplementäre Wellness- und Regenerationsanwendung. Sie kann ein Baustein in einem Gesamtkonzept sein, ersetzt aber niemals eine ärztlich verordnete Behandlung wie eine Hormonersatztherapie.
Wie oft sollte ich die Kältetherapie in den Wechseljahren nutzen?
Das ist sehr individuell. Viele unserer Gäste im Unterallgäu beginnen mit einer initialen Serie von etwa zehn Anwendungen innerhalb von zwei bis drei Wochen, um dem Körper einen deutlichen Anpassungsreiz zu geben. Danach können regelmäßige einzelne Sitzungen, beispielsweise ein- bis zweimal pro Woche, helfen, die positiven Effekte aufrechtzuerhalten.
Was spürt man direkt nach einer Anwendung?
Unmittelbar nach den drei Minuten in der Kälte fühlen sich die meisten Frauen erfrischt, energetisiert und mental klarer. Die Haut kribbelt angenehm und ist gut durchblutet. Viele berichten von einer sofortigen Stimmungsaufhellung und einem Gefühl der Leichtigkeit.
Kann die Ganzkörperkältetherapie bei Gewichtszunahme in den Wechseljahren helfen?
Die Kältetherapie ist keine Methode zur Gewichtsreduktion. Studien deuten jedoch an, dass sie den Stoffwechsel anregen [2] und die Regenerationsfähigkeit verbessern kann [4]. Dadurch kann sie dich dabei unterstützen, ein aktives Leben mit regelmäßiger Bewegung zu führen, was wiederum für das Gewichtsmanagement entscheidend ist.
Gibt es Nebenwirkungen bei der Kältetherapie?
Bei korrekter Anwendung und Beachtung der Kontraindikationen sind ernsthafte Nebenwirkungen extrem selten. Es kann zu einer vorübergehenden Hautrötung und einem Kribbeln kommen. Bei zu langer Exposition oder unzureichendem Schutz empfindlicher Hautstellen könnten lokale Erfrierungen auftreten, was durch unsere kurzen Anwendungszeiten und Sicherheitsvorkehrungen jedoch vermieden wird.
Kältetherapie in Memmingen
Die Ganzkörperkältetherapie bei Kryotherapie (Cryo) Memmingen ist eine kurze, trockene Kälteanwendung bei bis zu –110 °C. Eine Sitzung dauert rund drei Minuten. Wer Kältetherapie bei Wechseljahre begleitend nutzen möchte, klärt die Eignung vorab ärztlich ab. Unsere Anwendung ersetzt keine Behandlung, sie kann sie im Alltag ergänzen.
Wie eine Sitzung genau abläuft, was Du mitbringst und worauf Du direkt danach achtest, steht im Ablauf der Kältetherapie. Welche Effekte in Studien und Erfahrungsberichten diskutiert werden, findest Du unter mögliche Wirkungen der Kältetherapie. Gegenanzeigen sammeln wir in den wichtigen Hinweisen.
Regelmäßige Kältetherapie ist planbar: Einzelsitzung, Karten oder Flatrate stehen in den Preisen. Fragen zur Ganzkörperkältetherapie beantworten wir gern persönlich.
Studien und Quellen
Diese peer-reviewten Publikationen bilden die Grundlage der im Text beschriebenen Studienlage. Sie zeigen mögliche Effekte, keine gesicherte Heilwirkung. Jeder Titel führt zur Fundstelle in der medizinischen Datenbank PubMed.
- [1] Whole-body cryostimulation as an effective method of reducing oxidative stress in healthy men
Stanek A, Cholewka A, Wielkoszynski T, Romuk E, Sieron K, Sieron A (2016), Advances in Clinical and Experimental Medicine. Untersuchung von Markern des oxidativen Stresses nach Kälteserien.
- [2] Related Actions of Whole-Body Cryostimulation on Body Composition, Metabolic and Cardiovascular Parameters
Legrand F, Dugue B, Costello J, et al. (2021), Frontiers in Physiology. Beobachtungen zu Körperzusammensetzung sowie Stoffwechsel- und Kreislaufparametern.
- [3] Influence of the ten sessions of the whole body cryostimulation on aerobic and anaerobic capacity
Klimek AT, Lubkowska A, Szygula Z, Chudecka M, Fraczek B (2010), International Journal of Occupational Medicine and Environmental Health. Serie von zehn Kälteanwendungen und deren Effekt auf die Leistungsfähigkeit.
- [4] Whole-Body Cryotherapy in Athletes: From Therapy to Stimulation. An Updated Review of the Literature
Lombardi G, Ziemann E, Banfi G (2017), Frontiers in Physiology. Review zu Effekten auf Entzündungs-, Muskel- und Stoffwechselmarker bei Sportlern.
- [5] Do sessions of cryostimulation have influence on white blood cell count, level of IL6 and total oxidative and antioxidative status in healthy men?
Lubkowska A, Szygula Z, Klimek AJ, Torii M (2010), European Journal of Applied Physiology. Messung von Leukozyten, Interleukin-6 und antioxidativem Status bei gesunden Männern.
- [6] Anthropometric characteristics and sex influence magnitude of skin cooling following exposure to whole body cryotherapy
Hammond LE, Cuttell S, Nunley P, Meyler J (2014), BioMed Research International. Hautkühlung in Abhängigkeit von Körperbau und Geschlecht.
- [7] Thermography study of skin response due to whole-body cryotherapy
Cholewka A, Stanek A, Sieron A, Drzazga Z (2012), Skin Research and Technology. Thermografische Beobachtung der Hautreaktion auf Ganzkörperkälte.
- [8] Whole- and partial-body cryostimulation/cryotherapy: Current technologies and practical applications
Bouzigon R, Grappe F, Ravier G, Dugue B (2016), Journal of Thermal Biology. Übersicht zu Technik, Protokollen und Anwendungsfeldern der Ganzkörperkälte.