Gesundheit & Immunsystem

Lipödem: Wie Kryotherapie (Cryo) unterstützen kann

Du kämpfst mit schmerzenden, geschwollenen Beinen? Ein Blick auf das Lipödem und die mögliche Rolle von Kälteanwendungen zur Linderung der Symptome.

KI-generiertLipödem: Wie Kryotherapie (Cryo) unterstützen kann – KI-generiertes Symbolbild
Lipödem: Wie Kryotherapie (Cryo) unterstützen kann. Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt. Das Bild zeigt keine real existierende Person oder Behandlungssituation und ist kein dokumentarisches Foto. Kennzeichnung gemäß Art. 50 Abs. 4 der EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO/AI Act).

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Helga Maria Freitag, Gründerin und Podologin in Memmingen

Fachlich geprüft von Helga Maria Freitag medizinische Fußpflege / Podologin, sektorale Heilpraktikerin für Podologie und Fachexpertin für Kryotherapie / Kältetherapie

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Es ist ein Gefühl, das Du vielleicht kennst. Der Tag ist noch jung, doch Deine Beine fühlen sich bereits schwer und müde an. Jede Berührung, selbst das leichte Streifen an einer Tischkante, verursacht einen unerklärlichen, tiefen Schmerz. Abends hinterlässt der Bund der Socken tiefe Abdrücke auf geschwollener Haut. Du ernährst dich bewusst, bewegst dich, doch während Dein Oberkörper schlank bleibt, scheinen Beine und Arme ein Eigenleben zu führen und an Umfang zuzunehmen. Dieses Spannungsgefühl, die Druckempfindlichkeit und die Neigung zu blauen Flecken sind keine Einbildung. Für Millionen von Frauen sind sie Alltag und Teil einer chronischen Erkrankung namens Lipödem. In diesem Ratgeber möchten wir das komplexe Bild des Lipödems beleuchten und aufzeigen, wie eine moderne Ganzkörperkältetherapie als ein unterstützender Baustein in einem Gesamtkonzept zur Linderung der Symptome beitragen kann.

Wenn der Körper nicht gehorcht: Das Lipödem verstehen

Das Lipödem ist weit mehr als ein kosmetisches Problem. Es ist eine anerkannte, fortschreitende Erkrankung, die durch eine atypische und symmetrische Vermehrung des Unterhautfettgewebes, vor allem an Beinen, Hüften, Gesäß und manchmal auch an den Armen, gekennzeichnet ist. Hände und Füße sind dabei typischerweise ausgespart. Dies führt zu einer sichtbaren Disproportion zwischen einem oft schlanken Rumpf und den betroffenen Extremitäten.

Doch die sichtbaren Veränderungen sind nur ein Aspekt. Das wesentliche Merkmal, das das Lipödem von einer normalen Gewichtszunahme oder Adipositas unterscheidet, ist der Schmerz. Betroffene beschreiben ihn als dumpf, drückend oder brennend. Hinzu kommen eine ausgeprägte Druckempfindlichkeit und eine erhöhte Neigung zu Hämatomen, also blauen Flecken, die schon bei geringfügigen Stößen entstehen. Wassereinlagerungen, sogenannte Ödeme, verschlimmern die Beschwerden im Laufe des Tages oder bei warmen Temperaturen zusätzlich. Diese Symptome können die Lebensqualität stark einschränken, zu Bewegungseinschränkungen führen und eine erhebliche psychische Belastung darstellen.

Die Ursachen im Blick: Eine chronische Fettverteilungsstörung

Die genauen Ursachen des Lipödems sind bis heute nicht vollständig geklärt. Die Forschung geht jedoch von einer starken genetischen Veranlagung aus, da die Erkrankung familiär gehäuft auftritt. Es handelt sich ausschließlich um eine Erkrankung des weiblichen Geschlechts, was auf eine entscheidende Rolle der weiblichen Hormone hindeutet. Phasen hormoneller Umstellung wie die Pubertät, eine Schwangerschaft oder die Menopause sind oft Auslöser für den Beginn oder die Verschlechterung der Erkrankung.

Wichtig ist die Erkenntnis: Ein Lipödem ist keine Folge eines falschen Lebensstils. Es entsteht nicht durch übermäßige Kalorienaufnahme oder mangelnde Bewegung. Die betroffenen Fettzellen scheinen eine pathologische Veränderung aufzuweisen. Sie sind nicht nur vermehrt und vergrößert, sondern auch strukturell anders. Die feinen Blutgefäße, die Kapillaren, in diesem Gewebe sind brüchiger, was die Neigung zu blauen Flecken erklärt. Zudem wird vermutet, dass die Wände der Lymphgefäße durchlässiger sind, was den Abtransport von Gewebsflüssigkeit erschwert und die Ödembildung fördert. Neuere wissenschaftliche Ansätze untersuchen zudem die Rolle von chronischen, niedriggradigen Entzündungsprozessen direkt im Fettgewebe. Diese Entzündungen könnten sowohl zur Schmerzentstehung als auch zum Fortschreiten der Erkrankung beitragen.

Diagnose: Der unverzichtbare Weg zur ärztlichen Abklärung

Die Diagnose eines Lipödems gehört immer in die Hände erfahrener Ärztinnen und Ärzte, meist aus den Fachbereichen Phlebologie (Venenheilkunde), Lymphologie oder Dermatologie. Viele Betroffene haben eine lange Odyssee an Arztbesuchen hinter sich, bevor die richtige Diagnose gestellt wird, da das Krankheitsbild oft fälschlicherweise als Adipositas fehlinterpretiert wird.

Die Diagnostik basiert auf mehreren Säulen:

  • Anamnese: Die Ärztin oder der Arzt wird Dich ausführlich zu Deinen Beschwerden befragen. Wann haben sie begonnen? Wie äußern sich die Schmerzen? Gibt es familiäre Vorbelastungen?
  • Inspektion: Das typische Verteilungsmuster des Fettes, die Symmetrie und das Aussparen von Händen und Füßen geben erste wichtige Hinweise.
  • Palpation: Das Abtasten des Gewebes ist entscheidend. Die Ärztin oder der Arzt prüft die Konsistenz des Fettgewebes, das oft eine feinknotige bis grobknotige Struktur aufweist, und testet die Druckschmerzhaftigkeit. Ein typisches Zeichen ist der positive Kneiftest: Das Kneifen in die Haut an der Oberschenkelinnenseite ist beim Lipödem deutlich schmerzhafter als bei gesunden Personen.
  • Ausschlussdiagnostik: Wichtig ist die Abgrenzung zu anderen Erkrankungen wie dem Lymphödem (das oft einseitig auftritt und auch Hände/Füße betrifft), der Adipositas (bei der keine Schmerzen und keine Disproportion vorliegen) oder venösen Erkrankungen. Eine Ultraschalluntersuchung der Venen und des Gewebes kann hierbei helfen.

Erst nach einer gesicherten ärztlichen Diagnose kann ein individuelles und multimodales Therapiekonzept erstellt werden. Unsere Anwendungen im Kryotherapie (Cryo) Studio Memmingen sind als Wellness- und Regenerationsmaßnahme zu verstehen und ersetzen keinesfalls eine ärztliche Behandlung.

Fundamente der Behandlung: Die etablierte konservative Therapie

Da eine Heilung des Lipödems nach derzeitigem Stand nicht möglich ist, zielt die Behandlung darauf ab, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und die Symptome zu lindern. Die Basis bildet die sogenannte Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE).

Sie besteht aus zwei Hauptkomponenten: 1. Manuelle Lymphdrainage (MLD): Hierbei handelt es sich um eine spezielle Massagetechnik, die von ausgebildeten Physiotherapeuten durchgeführt wird. Durch sanfte, rhythmische Griffe wird der Abfluss der angestauten Lymphflüssigkeit aus dem Gewebe angeregt. Dies reduziert das Spannungsgefühl, lindert Schmerzen und kann den Umfang der Extremitäten verringern. 2. Kompressionstherapie: Unmittelbar nach der Lymphdrainage müssen die betroffenen Körperteile mit Kompressionsbandagen oder maßgefertigten medizinischen Kompressionsstrümpfen (meist Flachstrickqualität) versorgt werden. Die Kompression übt einen konstanten Druck von außen aus, verhindert das erneute Einströmen von Flüssigkeit ins Gewebe, unterstützt die Muskelpumpe bei Bewegung und verbessert den Lymphabfluss. Das konsequente Tragen der Kompression ist für viele Betroffene der wichtigste Baustein im Alltag.

Ergänzt wird die KPE durch Bewegungstherapie, vorzugsweise im Wasser (Aquajogging, Aquacycling), da der Wasserdruck wie eine natürliche Lymphdrainage wirkt, sowie durch sorgfältige Hautpflege. Als letzte Option bei sehr hohem Leidensdruck und ausgeschöpften konservativen Maßnahmen kommt eine operative Fettabsaugung (Liposuktion) in spezialisierten Zentren infrage.

Was die Forschung zeigt: Kälte, Entzündung und Regeneration

Die wissenschaftliche Untersuchung der Ganzkörperkältetherapie ist ein relativ junges Feld. Es gibt noch keine spezifischen, groß angelegten Studien, die ihre Wirkung direkt beim Lipödem untersucht haben. Dennoch lassen sich aus der Forschung zu anderen Krankheitsbildern und an gesunden Probanden interessante physiologische Zusammenhänge ableiten, die für Lipödem-Betroffene relevant sein könnten. Die folgenden Ableitungen sind vorsichtig zu interpretieren und stellen Hypothesen dar, keine bewiesenen Fakten für das Lipödem.

Ein zentraler Ansatzpunkt ist die vermutete entzündliche Komponente des Lipödems. Eine systematische Übersichtsarbeit, die den Einsatz von Kälteanwendungen bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen analysierte, legt nahe, dass Kryotherapie entzündliche Prozesse beeinflussen kann [2]. Die extreme Kälte führt zu einer kurzfristigen Verengung der oberflächlichen Blutgefäße. Dieser Mechanismus könnte theoretisch die Ausschüttung und Aktivität von Entzündungsmediatoren im Gewebe reduzieren. Zwar bezog sich die Untersuchung auf rheumatische Leiden, doch die grundlegenden antientzündlichen Mechanismen könnten übertragbar sein.

Weitere Studien haben sich mit spezifischen Entzündungsmarkern beschäftigt. Eine Untersuchung an gesunden Männern zeigte, dass eine Serie von Kälteanwendungen den Spiegel des pro-inflammatorischen Zytokins Interleukin-6 (IL-6) beeinflussen kann [4]. IL-6 spielt bei vielen chronischen Entzündungsprozessen eine Rolle. Eine mögliche Modulation dieses Markers durch Kälteexposition ist daher ein interessanter Aspekt, der weiter erforscht werden muss. Ähnliche Effekte auf Entzündungsmarker wurden auch im Kontext der Regeneration bei Sportlern beobachtet [6].

Ein weiterer relevanter Bereich ist der oxidative Stress. Darunter versteht man ein Ungleichgewicht zwischen schädlichen freien Radikalen und schützenden Antioxidantien im Körper. Er wird mit vielen chronischen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Eine Studie an gesunden Männern deutet darauf hin, dass wiederholte Ganzkörperkälteanwendungen den oxidativen Stress reduzieren und die körpereigene antioxidative Kapazität steigern könnten [3]. Eine Verringerung des oxidativen Stresses im schmerzhaften Fettgewebe des Lipödems wäre eine denkbare, positive Folge.

Es ist jedoch entscheidend, die Grenzen dieser Forschung zu benennen. Die meisten Studien wurden mit kleinen Teilnehmerzahlen durchgeführt. Die Probanden waren oft gesunde junge Männer [3, 4] oder Sportler [6], was die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf Frauen mit einer chronischen Erkrankung wie dem Lipödem einschränkt. Viele Studien liefen über kurze Zeiträume und ohne Kontrollgruppen, die eine Scheinbehandlung erhielten. Die genauen Mechanismen, wie Kälte auf das spezifische Fettgewebe beim Lipödem wirkt, sind unbekannt und Gegenstand von Spekulationen. Die vorliegenden Daten erlauben also keine kausalen Schlüsse für das Lipödem, sondern liefern lediglich physiologische Erklärungsmodelle, warum eine unterstützende Anwendung sinnvoll sein könnte.

Ganzkörperkältetherapie als möglicher Baustein Deines Konzepts

Basierend auf den physiologischen Wirkprinzipien und den Erfahrungsberichten vieler unserer Gäste hier im Allgäu kann die Ganzkörperkältetherapie eine wertvolle Ergänzung zu Deiner etablierten Lipödem-Behandlung sein. Sie ist kein Ersatz für Kompression oder Lymphdrainage, kann aber als unterstützende Maßnahme zur Symptomlinderung dienen.

Viele Betroffene, die unsere Kryotherapie in Memmingen nutzen, berichten von mehreren positiven Effekten:

  • Schmerzlinderung: Die intensive Kälte kann eine stark analgetische, also schmerzstillende Wirkung haben. Sie verlangsamt die Leitungsgeschwindigkeit der Nervenfasern, die Schmerzsignale zum Gehirn senden. Dieser Effekt kann für einige Stunden anhalten und eine willkommene Pause von den chronischen Schmerzen bieten.
  • Reduktion von Schwellungen: Der Kältereiz führt zu einer Vasokonstriktion, einer Verengung der oberflächlichen Blutgefäße. Nach der kurzen Anwendung kommt es zu einer reaktiven Vasodilatation, einer Erweiterung der Gefäße. Dieser "Pump-Effekt" kann den Stoffwechsel im Gewebe anregen und den Abtransport von eingelagerter Flüssigkeit unterstützen, was das schwere Gefühl in den Beinen lindern kann.
  • Entzündungshemmende Impulse: Wie die Forschung andeutet, könnte die Kälte dazu beitragen, die chronischen Entzündungsprozesse im Fettgewebe zu modulieren [2, 4]. Dies könnte langfristig nicht nur die Schmerzen, sondern auch die Gewebeveränderungen positiv beeinflussen.
  • Verbessertes Allgemeinbefinden: Die Kälteexposition führt zur Ausschüttung von Endorphinen und wirkt aktivierend auf das Nervensystem. Viele Gäste fühlen sich nach der Anwendung wacher, energiegeladener und positiver gestimmt, was im Umgang mit einer chronischen Erkrankung eine wichtige psychische Stütze sein kann.

Die Ganzkörperkältetherapie bei -110 °C ist eine kurze, intensive Anwendung von rund drei Minuten. Sie lässt sich gut in den Alltag integrieren, zum Beispiel vor oder nach der manuellen Lymphdrainage, um deren Effekt möglicherweise zu verstärken.

Sicherheit und Grenzen der Kältetherapie beim Lipödem

Sicherheit hat bei uns oberste Priorität. Obwohl die Ganzkörperkältetherapie generell als sehr sicher gilt, gibt es bestimmte Kontraindikationen, bei denen von einer Anwendung abzuraten ist. Dazu gehören unter anderem:

  • Schwere, unbehandelte Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Herzinfarkt in den letzten 6 Monaten)
  • Unbehandelter Bluthochdruck
  • Akute Thrombosen
  • Kälteallergie oder Raynaud-Syndrom
  • Schwangerschaft
  • Akute fieberhafte Infekte

Speziell bei Lipödem-Betroffenen ist zu beachten, dass die Haut sehr empfindlich sein kann. Es ist wichtig, dass die Haut vor der Anwendung absolut trocken ist und alle metallischen Gegenstände abgelegt werden. Wir leiten Dich genau an und überwachen die gesamte Anwendung. Du bist zu keinem Zeitpunkt allein. Eine Kryotherapie ist eine unterstützende Wellness- und Regenerationsanwendung, die eine ärztliche Diagnose oder Therapie nicht ersetzt. Besprich die Aufnahme der Kälteanwendung in Dein Konzept am besten vorab mit Deiner behandelnden Ärztin oder Deinem Arzt.

Häufige Fragen

Wie fühlt sich eine Kältetherapie an?

Die Kälte ist intensiv, aber durch die extreme Trockenheit der Luft gut auszuhalten. Du bewegst Dich während der rund drei Minuten langsam in der Kammer. Die meisten Gäste empfinden die Kälte als prickelnd und erfrischend, nicht als schmerzhaft.

Kann die Kältetherapie mein Lipödem heilen?

Nein, das ist ein ganz wichtiger Punkt. Die Ganzkörperkältetherapie ist keine Heilmethode für das Lipödem. Sie zielt ausschließlich darauf ab, Symptome wie Schmerzen, Schwellungen und das Schweregefühl zu lindern und Dein allgemeines Wohlbefinden zu steigern.

Wie oft sollte ich die Ganzkörperkältetherapie anwenden?

Das ist sehr individuell und hängt von Deinen Beschwerden ab. Viele Betroffene beginnen mit einer initialen Serie von 10 bis 20 Anwendungen in relativ kurzem Abstand, um einen deutlichen Effekt zu spüren. Danach wird oft auf ein bis zwei Anwendungen pro Woche zur Erhaltung des Effekts übergegangen.

Worauf muss ich vor und nach der Anwendung achten?

Vor der Anwendung sollte Deine Haut komplett trocken sein, und Du solltest keinen Schmuck tragen. Du betrittst die Kammer mit Badebekleidung, Handschuhen, Socken, Schuhen und einem Mund-Nasen-Schutz. Nach der Anwendung ist es gut, sich etwas zu bewegen, um die Durchblutung zusätzlich anzuregen.

Gibt es Nebenwirkungen der Kryotherapie?

Bei korrekter Anwendung und Beachtung der Kontraindikationen sind ernsthafte Nebenwirkungen extrem selten. Es kann zu einer leichten Rötung der Haut kommen, die aber schnell wieder abklingt. Ein kurzfristig erhöhter Blutdruck normalisiert sich nach der Anwendung rasch wieder.

Ist die Anwendung für jedes Lipödem-Stadium geeignet?

Grundsätzlich ja, die unterstützende Kälteanwendung kann in allen Stadien des Lipödems zur Symptomlinderung eingesetzt werden. Die Entscheidung sollte jedoch immer individuell und idealerweise in Absprache mit dem behandelnden Arzt getroffen werden.

Kältetherapie in Memmingen

Die Ganzkörperkältetherapie bei Kryotherapie (Cryo) Memmingen ist eine kurze, trockene Kälteanwendung bei bis zu –110 °C. Eine Sitzung dauert rund drei Minuten. Wer Kältetherapie bei Lipödem begleitend nutzen möchte, klärt die Eignung vorab ärztlich ab. Unsere Anwendung ersetzt keine Behandlung, sie kann sie im Alltag ergänzen.

Wie eine Sitzung genau abläuft, was Du mitbringst und worauf Du direkt danach achtest, steht im Ablauf der Kältetherapie. Welche Effekte in Studien und Erfahrungsberichten diskutiert werden, findest Du unter mögliche Wirkungen der Kältetherapie. Gegenanzeigen sammeln wir in den wichtigen Hinweisen.

Regelmäßige Kältetherapie ist planbar: Einzelsitzung, Karten oder Flatrate stehen in den Preisen. Fragen zur Ganzkörperkältetherapie beantworten wir gern persönlich.

Studien und Quellen

Diese peer-reviewten Publikationen bilden die Grundlage der im Text beschriebenen Studienlage. Sie zeigen mögliche Effekte, keine gesicherte Heilwirkung. Jeder Titel führt zur Fundstelle in der medizinischen Datenbank PubMed.

  1. [1] Whole-body cryostimulation (cryotherapy) provides benefits for fatigue and functional status in multiple sclerosis patients

    Miller E, Kostka J, Wlodarczyk T, Dugue B (2016), Acta Neurologica Scandinavica. Untersuchung zu Fatigue und funktionellem Status bei Multipler Sklerose.

  2. [2] Cryotherapy in inflammatory rheumatic diseases: a systematic review

    Guillot X, Tordi N, Mourot L, Demougeot C, Dugue B, Prati C, Wendling D (2014), Expert Review of Clinical Immunology. Systematische Übersicht zu Kälteanwendungen bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.

  3. [3] Whole-body cryostimulation as an effective method of reducing oxidative stress in healthy men

    Stanek A, Cholewka A, Wielkoszynski T, Romuk E, Sieron K, Sieron A (2016), Advances in Clinical and Experimental Medicine. Untersuchung von Markern des oxidativen Stresses nach Kälteserien.

  4. [4] Do sessions of cryostimulation have influence on white blood cell count, level of IL6 and total oxidative and antioxidative status in healthy men?

    Lubkowska A, Szygula Z, Klimek AJ, Torii M (2010), European Journal of Applied Physiology. Messung von Leukozyten, Interleukin-6 und antioxidativem Status bei gesunden Männern.

  5. [5] Whole-body cryotherapy: empirical evidence and theoretical perspectives

    Bleakley CM, Bieuzen F, Davison GW, Costello JT (2014), Open Access Journal of Sports Medicine. Kritische Einordnung der Datenlage und der physiologischen Erklärungsmodelle.

  6. [6] Whole-Body Cryotherapy in Athletes: From Therapy to Stimulation. An Updated Review of the Literature

    Lombardi G, Ziemann E, Banfi G (2017), Frontiers in Physiology. Review zu Effekten auf Entzündungs-, Muskel- und Stoffwechselmarker bei Sportlern.

  7. [7] Whole-body cryotherapy in athletes

    Banfi G, Lombardi G, Colombini A, Melegati G (2010), Sports Medicine. Frühe Übersichtsarbeit zu Anwendung und Sicherheitsaspekten im Sport.

  8. [8] Anthropometric characteristics and sex influence magnitude of skin cooling following exposure to whole body cryotherapy

    Hammond LE, Cuttell S, Nunley P, Meyler J (2014), BioMed Research International. Hautkühlung in Abhängigkeit von Körperbau und Geschlecht.