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Fachlich geprüft von Helga Maria Freitag – medizinische Fußpflege / Podologin, sektorale Heilpraktikerin für Podologie und Fachexpertin für Kryotherapie / Kältetherapie
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Die Woche vor deiner Periode. Ein dumpfes Ziehen im Unterleib, die Brüste spannen, der Kopf fühlt sich an wie in Watte gepackt. Deine Geduld ist am Ende. Jede kleine Störung fühlt sich an wie eine persönliche Attacke, und die Lust, dich unter der Decke zu verkriechen, ist übermächtig. Vielleicht kennst du dieses Gefühl. Es ist ein wiederkehrender Gast, der deinen Alltag diktiert und dich daran hindert, dein Leben so zu leben, wie du es möchtest. Diese Symptome sind weit verbreitet, doch sie sind kein unabänderliches Schicksal. Sie sind Signale deines Körpers, die auf ein komplexes Geschehen hinweisen. Ein tiefgreifendes Verständnis der physiologischen Vorgänge ist der erste Schritt, um wieder die Kontrolle zu übernehmen. Moderne, unterstützende Verfahren wie die Ganzkörperkältetherapie können dabei ein Baustein in einem ganzheitlichen Konzept sein.
Der weibliche Zyklus: Ein fein abgestimmtes System
Um zu verstehen, warum die Tage vor den Tagen so herausfordernd sein können, müssen wir den weiblichen Zyklus als das betrachten, was er ist: ein hochkomplexes, hormonell gesteuertes System, das weit mehr als nur die Fortpflanzung beeinflusst. Jeden Monat durchläuft dein Körper eine präzise choreografierte Abfolge von Ereignissen, die von den Hormonen Östrogen und Progesteron dirigiert wird.
In der ersten Zyklushälfte, der Follikelphase, dominiert das Östrogen. Es sorgt für den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, wirkt sich positiv auf Stimmung, Energie und Hautbild aus und hat generell eine anregende, aufbauende Wirkung. Nach dem Eisprung in der Zyklusmitte beginnt die zweite Hälfte, die Lutealphase. Nun übernimmt das Progesteron die Hauptrolle. Es bereitet den Körper auf eine mögliche Schwangerschaft vor, wirkt eher beruhigend, dämpfend und sorgt für eine Erhöhung der Körpertemperatur.
Diese hormonellen Schwankungen sind völlig natürlich. Sie beeinflussen jedoch nicht nur die Fortpflanzungsorgane. Rezeptoren für Östrogen und Progesteron finden sich im ganzen Körper: im Gehirn, in den Knochen, im Herz-Kreislauf-System und im Immunsystem. Das erklärt, warum sich die hormonellen Veränderungen auf so viele Bereiche deines Wohlbefindens auswirken können. Wenn dieses empfindliche Gleichgewicht gestört wird oder der Körper überempfindlich auf die natürlichen Schwankungen reagiert, können Beschwerden entstehen.
PMS: Wenn die Tage vor den Tagen zur Belastung werden
Das Prämenstruelle Syndrom, kurz PMS, ist der Sammelbegriff für eine Vielzahl körperlicher und psychischer Symptome, die typischerweise in der zweiten Zyklushälfte auftreten und mit dem Einsetzen der Menstruation wieder verschwinden. Das Beschwerdebild ist von Frau zu Frau und von Zyklus zu Zyklus extrem unterschiedlich.
Zu den häufigsten körperlichen Symptomen zählen:
- Spannungsgefühle und Schmerzen in den Brüsten (Mastodynie)
- Unterleibskrämpfe und Rückenschmerzen
- Wassereinlagerungen, die zu einem Gefühl des Aufgeblähtseins und einer Gewichtszunahme führen
- Kopfschmerzen oder Migräne
- Hautunreinheiten
- Heißhunger auf Süßes oder Salziges
- Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung oder Durchfall
- Allgemeine Erschöpfung und Müdigkeit
Die psychische Belastung ist für viele Betroffene oft noch gravierender:
- Stimmungsschwankungen und emotionale Labilität
- Reizbarkeit, Wutausbrüche und Aggressivität
- Depressive Verstimmungen, Hoffnungslosigkeit und grundloses Weinen
- Angstzustände und innere Unruhe
- Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit
- Vermindertes Selbstwertgefühl
- Sozialer Rückzug und mangelndes Interesse an Aktivitäten
Wichtig ist die Abgrenzung zur Prämenstruellen Dysphorischen Störung (PMDS), einer schweren Form des PMS, bei der die psychischen Symptome so ausgeprägt sind, dass sie das soziale und berufliche Leben massiv beeinträchtigen. Die PMDS wird als eigenständige psychische Erkrankung klassifiziert und erfordert eine gezielte ärztliche Behandlung.
Ursachen im Fokus: Entzündung, Stress und Neurotransmitter
Die genauen Ursachen für PMS sind bis heute nicht vollständig geklärt. Die frühere Annahme eines reinen "Hormonmangels" oder "Ungleichgewichts" gilt als überholt. Die moderne Forschung konzentriert sich auf das komplexe Zusammenspiel mehrerer Faktoren.
Eine zentrale Hypothese besagt, dass betroffene Frauen nicht unbedingt "falsche" Hormonspiegel haben, sondern ihr zentrales Nervensystem überempfindlich auf die normalen Schwankungen der Sexualhormone, insbesondere des Progesterons und seiner Abbauprodukte, reagiert. Diese Abbauprodukte beeinflussen wichtige Botenstoffe im Gehirn (Neurotransmitter), allen voran Serotonin und GABA. Serotonin ist maßgeblich für unsere Stimmung, unseren Appetit und unseren Schlaf verantwortlich. Ein Absinken des Serotoninspiegels in der zweiten Zyklushälfte könnte viele der psychischen PMS-Symptome erklären. GABA ist der wichtigste hemmende Neurotransmitter und hat eine beruhigende, angstlösende Wirkung. Eine veränderte GABA-Aktivität kann zu Unruhe und Angst führen.
Ein weiterer, zunehmend wichtiger werdender Erklärungsansatz rückt systemische, unterschwellige Entzündungsprozesse in den Fokus. Man beobachtet, dass bestimmte Entzündungsmarker wie das C-reaktive Protein (CRP) bei Frauen mit PMS in der Lutealphase erhöht sein können. Diese Entzündungsreaktionen könnten für körperliche Symptome wie Schmerzen, Wassereinlagerungen und allgemeines Krankheitsgefühl mitverantwortlich sein. In diesem Kontext wird auch die Rolle von oxidativem Stress diskutiert. Oxidativer Stress entsteht, wenn ein Ungleichgewicht zwischen schädlichen freien Radikalen und schützenden Antioxidantien im Körper besteht. Dieser Zustand kann Entzündungsprozesse fördern und die Zellfunktion beeinträchtigen [2].
Diagnose und klassische Behandlungswege
Wenn du unter starken, wiederkehrenden Zyklusbeschwerden leidest, ist der erste und wichtigste Schritt immer die Abklärung durch eine Frauenärztin oder einen Frauenarzt. Es ist entscheidend, andere Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen auszuschließen, beispielsweise Endometriose, Schilddrüsenfunktionsstörungen oder psychische Erkrankungen wie eine Depression. Die Diagnose PMS wird meist anhand eines Symptomtagebuchs gestellt, das du über mindestens zwei Zyklen führst.
Die etablierten Behandlungsstrategien sind vielfältig und werden individuell angepasst:
- Lebensstilanpassungen: Regelmäßige Bewegung, insbesondere Ausdauersport, eine ausgewogene Ernährung mit komplexen Kohlenhydraten und wenig Zucker sowie Techniken zum Stressmanagement wie Yoga oder Meditation bilden die Basis.
- Pflanzliche Präparate: Mönchspfeffer (Agnus castus) hat sich bei Brustspannen und Reizbarkeit in Studien als wirksam erwiesen.
- Nahrungsergänzung: Die gezielte Gabe von Magnesium, Kalzium oder Vitamin B6 kann in einigen Fällen Linderung verschaffen.
- Medikamentöse Therapie: Bei schweren psychischen Symptomen können Antidepressiva aus der Gruppe der SSRI, die den Serotoninspiegel beeinflussen, sehr wirksam sein. Zur Unterdrückung des Eisprungs und der hormonellen Schwankungen werden auch hormonelle Verhütungsmittel eingesetzt.
Eine Ganzkörperkältetherapie, wie wir sie in unserem Studio in Memmingen anbieten, versteht sich nicht als Ersatz für diese medizinischen Maßnahmen, sondern als eine komplementäre, unterstützende Anwendung im Rahmen eines ganzheitlichen Lebensstils. Sie dient der Regeneration und dem Wohlbefinden und sollte stets in Absprache mit deiner Ärztin oder deinem Arzt erfolgen.
Ganzkörperkältetherapie: Ein physiologischer Reiz zur Unterstützung
Die Ganzkörperkältetherapie ist eine Anwendung, bei der du für etwa drei Minuten einer sehr trockenen Kälte von rund -110 °C ausgesetzt wirst. Dieser kurze, aber intensive Reiz löst im Körper eine Kaskade von physiologischen Reaktionen aus, die für die Unterstützung bei PMS-Beschwerden interessant sein können. Der Körper versucht, seine Kerntemperatur stabil zu halten. Dazu verengen sich die oberflächlichen Blutgefäße, und das Blut wird ins Körperinnere zentralisiert. Nach der Anwendung weiten sich die Gefäße wieder stark, was zu einer intensivierten Durchblutung des gesamten Gewebes führt.
Doch die Wirkung geht tiefer. Auf drei Ebenen kann die Kälteanwendung potenziell ansetzen:
1. Schmerzlinderung und Stimmungsaufhellung: Der intensive Kältereiz kann die Ausschüttung von Endorphinen anregen. Diese körpereigenen Opioide wirken nicht nur schmerzlindernd, was bei Kopf- und Rückenschmerzen oder Unterleibsziehen hilfreich sein kann, sondern haben auch eine euphorisierende, stimmungsaufhellende Wirkung. Dies kann der typischen gedrückten Stimmung und Reizbarkeit in der zweiten Zyklushälfte entgegenwirken. 2. Einfluss auf Entzündungsprozesse: Wie bereits erwähnt, spielen unterschwellige Entzündungen eine mögliche Rolle bei PMS. Die Ganzkörperkältetherapie wird in der Sportmedizin gezielt zur Regenerationsförderung eingesetzt, wobei man annimmt, dass sie systemische Entzungsreaktionen beeinflussen kann [1, 8]. Durch die wiederholte Anwendung könnte der Körper lernen, seine Entzündungsantwort besser zu regulieren. Dies könnte sich positiv auf entzündlich bedingte Schmerzen und das allgemeine Krankheitsgefühl auswirken. 3. Verbesserte Regeneration und Stressregulation: Die hormonellen Veränderungen und die damit verbundenen Symptome sind für den Körper eine Form von Stress. Der Kältereiz ist ebenfalls ein Stressor, jedoch ein kurzer und kontrollierter (Eustress). Regelmäßig angewendet, kann dies dem Körper helfen, seine Anpassungsfähigkeit an Stressoren generell zu verbessern. Viele unserer Gäste im Unterallgäu berichten von einem Gefühl der Erfrischung, mentalen Klarheit und einem tieferen, erholsameren Schlaf nach der Anwendung, was die allgemeine Belastbarkeit im Alltag stärken kann.
Was die Forschung zeigt
Es ist wichtig, die wissenschaftliche Datenlage zur Ganzkörperkältetherapie realistisch einzuordnen. Spezifische, große klinische Studien, die den Effekt von Kälteanwendungen direkt auf PMS oder PMDS untersuchen, sind derzeit noch rar. Die wissenschaftliche Neugier richtet sich jedoch zunehmend auf dieses Feld. Um mögliche Wirkmechanismen zu verstehen, müssen wir uns daher Forschungsergebnisse aus anderen Anwendungsbereichen ansehen und vorsichtige Rückschlüsse ziehen. Die hierbei beobachteten Effekte sind nicht direkt auf das Beschwerdebild PMS übertragbar, liefern aber wertvolle physiologische Anhaltspunkte.
Ein zentraler Forschungsbereich ist der Einfluss der Ganzkörperkälte auf Entzündungsmarker. In Untersuchungen mit Sportlern wurde beispielsweise beobachtet, wie sich Serien von Kälteanwendungen auf das Immunsystem und die Konzentration bestimmter Botenstoffe auswirken. So wurde in einer Studie eine mögliche Veränderung des Spiegels von Interleukin-6 (IL-6), einem Zytokin, das sowohl entzündungsfördernde als auch entzündungshemmende Eigenschaften haben kann, nach Kältestimulationen bei gesunden Männern festgestellt [8]. Eine andere Übersichtsarbeit, die sich ebenfalls auf Athleten konzentriert, diskutiert die Beeinflussung verschiedener Entzündungs- und Muskelmarker durch die Kryotherapie (Cryo) [1]. Da bei PMS eine entzündliche Komponente vermutet wird, könnten diese Beobachtungen ein Hinweis darauf sein, dass die Kältetherapie das Potenzial hat, in diese Prozesse regulierend einzugreifen.
Ein weiterer Anhaltspunkt ergibt sich aus der Forschung zum oxidativen Stress. Dieser wird als möglicher Kofaktor bei der Entstehung von PMS-Symptomen diskutiert. Eine Untersuchung an gesunden Männern, die eine Serie von Kälteanwendungen absolvierten, deutet darauf hin, dass die Ganzkörperkältetherapie die antioxidative Kapazität des Körpers stärken und Marker für oxidativen Stress reduzieren könnte [2]. Eine verbesserte Fähigkeit des Körpers, freie Radikale zu neutralisieren, könnte theoretisch zu einem besseren allgemeinen Wohlbefinden beitragen.
Studien haben auch Effekte auf die allgemeine Leistungsfähigkeit untersucht. So wurde nach zehn Sitzungen einer Kältestimulation bei den Probanden eine mögliche Verbesserung der aeroben und anaeroben Kapazität beobachtet [4]. Dies könnte mit dem Gefühl von mehr Energie und weniger Erschöpfung korrelieren, das viele Anwenderinnen beschreiben.
Die Grenzen dieser Studien müssen klar benannt werden. Oftmals handelt es sich um Untersuchungen mit kleinen Teilnehmerzahlen, die meist an jungen, gesunden, männlichen Sportlern durchgeführt wurden. Die Ergebnisse lassen sich daher nicht eins zu eins auf Frauen mit zyklischen Beschwerden übertragen. Zudem sind die Beobachtungszeiträume oft kurz, und es fehlen häufig verblindete Kontrollgruppen, was die Aussagekraft limitiert [6]. Die Forschung liefert also keine Beweise, sondern vielversprechende physiologische Erklärungsmodelle, die weiter untersucht werden müssen.
Kontraindikationen und wichtige Hinweise zur Kältetherapie
Obwohl die Ganzkörperkältetherapie eine sichere Anwendung ist, gibt es bestimmte gesundheitliche Zustände, bei denen sie nicht oder nur nach ausdrücklicher ärztlicher Freigabe durchgeführt werden darf. Deine Sicherheit hat für uns oberste Priorität.
Absolute Kontraindikationen sind unter anderem:
- Schwangerschaft
- Schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Herzinfarkt in den letzten 6 Monaten, instabile Angina Pectoris, Herzschrittmacher)
- Unbehandelter Bluthochdruck
- Akute Thrombosen oder Venenentzündungen
- Raynaud-Syndrom (Weißfingerkrankheit)
- Kälteallergie
- Schwere Anämie
- Tumorerkrankungen im akuten Stadium
- Klaustrophobie
Besprich eine Anwendung bei uns immer vorab mit deiner behandelnden Ärztin oder deinem Arzt, insbesondere wenn du an chronischen Erkrankungen leidest oder regelmäßig Medikamente einnimmst. Wir führen vor deiner ersten Anwendung ein ausführliches Aufklärungsgespräch, um alle Risiken auszuschließen.
Häufige Fragen
Wie oft sollte ich die Kältetherapie bei PMS anwenden?
Für eine unterstützende Wirkung bei zyklischen Beschwerden empfehlen wir, nicht erst bei akuten Symptomen zu beginnen. Ideal ist ein regelmäßiger Rhythmus, zum Beispiel mit zwei bis drei Anwendungen pro Woche, beginnend etwa eine Woche vor dem erwarteten Einsetzen der Beschwerden und fortgesetzt bis zum Beginn der Menstruation.
Spüre ich sofort eine Wirkung?
Viele unserer Gäste berichten direkt nach der ersten Anwendung von einem Gefühl der Frische, mentalen Klarheit und einer leichten Euphorie. Effekte, die auf die tieferen physiologischen Prozesse wie die Entzündungsregulation abzielen, benötigen in der Regel eine Serie von regelmäßigen Anwendungen, um sich aufzubauen.
Ist die Kälte von -110 °C nicht gefährlich?
Die Kälte in unserer Kammer ist eine sehr trockene Kälte, die sich ganz anders anfühlt als feuchte Winterkälte. Da die Anwendung nur rund drei Minuten dauert und du trockene Haut hast, kühlt nur die Hautoberfläche stark ab, während die Kerntemperatur des Körpers stabil bleibt. Unsere geschulten Mitarbeiter begleiten dich während der gesamten Anwendung.
Kann die Ganzkörperkältetherapie meinen Arztbesuch ersetzen?
Nein, auf keinen Fall. Die Ganzkörperkältetherapie ist eine Wellness- und Regenerationsanwendung, keine medizinische Behandlung. Die Diagnose und Therapie von PMS oder anderen gesundheitlichen Problemen gehört ausschließlich in die Hände von qualifizierten Ärztinnen und Ärzten. Unsere Anwendung kann eine ärztliche Therapie begleiten und unterstützen, sie aber niemals ersetzen.
Hilft die Kältetherapie auch bei akuten Regelschmerzen (Dysmenorrhoe)?
Viele Frauen berichten, dass die schmerzlindernden und krampflösenden Effekte der Kälteanwendung auch bei akuten Schmerzen während der Menstruation wohltuend sein können. Die durchblutungsfördernde Wirkung nach der Anwendung kann dazu beitragen, die Muskulatur der Gebärmutter zu entspannen.
Was muss ich vor und nach der Anwendung beachten?
Du solltest mit trockener Haut und trockenen Haaren zur Anwendung kommen und kurz vorher nicht duschen oder Sport treiben. Entferne allen Schmuck und Piercings. Wir stellen dir Schutzkleidung für Hände, Füße, Mund und Ohren zur Verfügung. Nach der Anwendung ist es gut, dem Körper etwas Ruhe zu gönnen und ausreichend Wasser zu trinken.
Warum wird bei euch in Memmingen eine Wirbelstromkühlung verwendet?
Wir setzen auf eine moderne, rein elektrische Kühltechnologie ohne den Einsatz von flüssigem Stickstoff in der Kammer selbst. Dies sorgt für eine gleichmäßige, sehr trockene Kälteverteilung im gesamten Raum und eine hohe Anwendungssicherheit, da die Luft sauerstoffreich und atembar bleibt.
Kältetherapie in Memmingen
Die Ganzkörperkältetherapie bei Kryotherapie (Cryo) Memmingen ist eine kurze, trockene Kälteanwendung bei bis zu –110 °C. Eine Sitzung dauert rund drei Minuten. Wer Kältetherapie bei PMS und Zyklusbeschwerden begleitend nutzen möchte, klärt die Eignung vorab ärztlich ab. Unsere Anwendung ersetzt keine Behandlung, sie kann sie im Alltag ergänzen.
Wie eine Sitzung genau abläuft, was Du mitbringst und worauf Du direkt danach achtest, steht im Ablauf der Kältetherapie. Welche Effekte in Studien und Erfahrungsberichten diskutiert werden, findest Du unter mögliche Wirkungen der Kältetherapie. Gegenanzeigen sammeln wir in den wichtigen Hinweisen.
Regelmäßige Kältetherapie ist planbar: Einzelsitzung, Karten oder Flatrate stehen in den Preisen. Fragen zur Ganzkörperkältetherapie beantworten wir gern persönlich.
Studien und Quellen
Diese peer-reviewten Publikationen bilden die Grundlage der im Text beschriebenen Studienlage. Sie zeigen mögliche Effekte, keine gesicherte Heilwirkung. Jeder Titel führt zur Fundstelle in der medizinischen Datenbank PubMed.
- [1] Whole-Body Cryotherapy in Athletes: From Therapy to Stimulation. An Updated Review of the Literature
Lombardi G, Ziemann E, Banfi G (2017), Frontiers in Physiology. Review zu Effekten auf Entzündungs-, Muskel- und Stoffwechselmarker bei Sportlern.
- [2] Whole-body cryostimulation as an effective method of reducing oxidative stress in healthy men
Stanek A, Cholewka A, Wielkoszynski T, Romuk E, Sieron K, Sieron A (2016), Advances in Clinical and Experimental Medicine. Untersuchung von Markern des oxidativen Stresses nach Kälteserien.
- [3] Related Actions of Whole-Body Cryostimulation on Body Composition, Metabolic and Cardiovascular Parameters
Legrand F, Dugue B, Costello J, et al. (2021), Frontiers in Physiology. Beobachtungen zu Körperzusammensetzung sowie Stoffwechsel- und Kreislaufparametern.
- [4] Influence of the ten sessions of the whole body cryostimulation on aerobic and anaerobic capacity
Klimek AT, Lubkowska A, Szygula Z, Chudecka M, Fraczek B (2010), International Journal of Occupational Medicine and Environmental Health. Serie von zehn Kälteanwendungen und deren Effekt auf die Leistungsfähigkeit.
- [5] Whole- and partial-body cryostimulation/cryotherapy: Current technologies and practical applications
Bouzigon R, Grappe F, Ravier G, Dugue B (2016), Journal of Thermal Biology. Übersicht zu Technik, Protokollen und Anwendungsfeldern der Ganzkörperkälte.
- [6] Whole-body cryotherapy: empirical evidence and theoretical perspectives
Bleakley CM, Bieuzen F, Davison GW, Costello JT (2014), Open Access Journal of Sports Medicine. Kritische Einordnung der Datenlage und der physiologischen Erklärungsmodelle.
- [7] Whole-body cryotherapy in athletes
Banfi G, Lombardi G, Colombini A, Melegati G (2010), Sports Medicine. Frühe Übersichtsarbeit zu Anwendung und Sicherheitsaspekten im Sport.
- [8] Do sessions of cryostimulation have influence on white blood cell count, level of IL6 and total oxidative and antioxidative status in healthy men?
Lubkowska A, Szygula Z, Klimek AJ, Torii M (2010), European Journal of Applied Physiology. Messung von Leukozyten, Interleukin-6 und antioxidativem Status bei gesunden Männern.